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Fischbestände
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Echter Bonito im westlichen und zentralen Pazifik

gültig 12/2014 - 09/2016

Ökoregion:
Golf von Alaska, Kuroshio-Strom, Ostchinesisches Meer, Oyashio Strom, Südchinesisches Meer, Neuseeland-Schelf, Indonesisches Meer, Nordaustralien, Nordostaustralien, Ostzentralaustralien, Sulusee und Celebessee, Hawaii
Fanggebiet:
Nordwestpazifik FAO 61; Nordostpazifik FAO 67; Westlicher Pazifischer Ozean FAO 71; Östlicher Pazifischer Ozean FAO 77; Südwestpazifik FAO 81
Art:
Katsuwonus pelamis

1 Bestandszustand Umriss der Fischart

Wiss. Begutachtung

Western and Central Pacific Fisheries Commission (WCPFC), http://www.wcpfc.int/

Methode, Frequenz

Seit 2000 erfolgen regelmäßige Begutachtungen von Echtem Bonito im westlichen und zentralen Pazifik (nicht jährlich, zuletzt 2011 und 2014). In die Begutachtung fließen vor allem Daten aus den verschiedenen Fischereien (Anlandemengen, Längen- und Geschlechterverteilung, Aufwand, Einheitsfänge (CPUEs)), aber auch Daten aus Markierungsexperimenten ein. Für die Laicherbiomasse (SSB) ist ein Limit-Referenzwert in Höhe von 20% des unbefischten Zustandes festgelegt, ein weiterer Grenzwert nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY) ist definiert (Bmsy). Ziel-Referenzwerte sind in der Erarbeitung, derzeit werden Werte zwischen 40 und 60% der unbefischten Biomasse geprüft. Auf Basis verschiedener Modellberechnungen werden Biomasse und fischereiliche Sterblichkeit in Bezug zum MSY-Konzept gesetzt. Auf Basis der Bestandsberechnung gibt es auch eine Fangempfehlung nach MSY. [772] [773]

Wesentliche Punkte

2014 wurde die erste Begutachtung von Echtem Bonito im westlichen und zentralen Pazifik seit 2011 durchgeführt. Der Bestand wird danach nachhaltig bewirtschaftet und die Laicherbiomasse ist ausreichend hoch, denn beide Parameter liegen im Rahmen der MSY-Referenzwerte. Die Fänge 2013 lagen etwas über dem maximalen nachhaltigen Dauerertrag. Die aktuelle Bestandsberechnung von 2014 verwendet Daten bis einschließlich 2011. [772] [773]

Bestands­zustand Übersicht Bestandszustandssymbole

Laicherbiomasse
(Reproduktionskapazität)
Fischereiliche Sterblichkeit
?+ (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

?+ (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

+ (large)

innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

+ (large)

angemessen (nach höchstem Dauerertrag)

Grafiken zum Bestandszustand

Bestands­entwicklung

Die Fänge von echtem Bonito im westlichen und zentralen Pazifik stiegen nach 1970 kontinuierlich an und haben sich in den 1980er Jahren durch das Wachstum u.a. der internationalen Ringwaden-Fischerei mehr als verdoppelt. In den frühen 1990ern blieben die Fänge relativ stabil (etwa 1 Mio. t pro Jahr), stiegen aber Ende des Jahrzehnts wieder weiter an. Seit 2007 variieren sie zwischen 1,5 und 1,8 Mio t jährlich, 2013 wurden die höchsten Fänge der Zeitreihe registriert. Die Laicherbiomasse war in den 1970er Jahren relativ konstant, bevor sie in den 1980er Jahren aufgrund der stärkeren Nachwuchsproduktion anstieg. Die stärkere Befischung führte seit etwa 2000 zu einer Abnahme der Laicherbiomasse. Die fischereiliche Sterblichkeit steigt seit der gesamten Zeitreihe an, seit den 2000er Jahren allerdings stärker als zuvor. Die fischereiliche Sterblichkeit und die Laicherbiomasse liegen im Rahmen der Referenzwerte nach dem höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrag (MSY) (SSB/SSBmsy größer 1; F/Fmsy kleiner 1). [772] [773]

Ausblick

Die empfohlene maximale nachhaltige Fangmenge (nach MSY) liegt etwas unter den derzeitigen Fangmengen, die also leicht reduziert werden müssten. Die Entnahme von Echtem Bonito im westlichen und zentralen Pazifik ist aber ohnehin nicht über Höchstfangmengen (TACs) reguliert. [772] [773]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Die Verbreitung von Echtem Bonito ist unter anderem abhängig von der Wassertemperatur (siehe Artblatt). Das Wanderverhalten ist sehr veränderlich, wird aber wohl von großskaliger ozeanographischer Variabilität beeinflusst. Im Westpazifik spielen wahrscheinlich die warmen, polwärts fließenden Strömungen in der Nähe von Nord-Japan und Süd-Australien und ihre saisonal unterschiedliche Ausbreitung eine Rolle. Oberflächennahe Schulen von erwachsenen Tieren (länger 40 cm) kommen für gewöhnlich in den tropischen und subtropischen Bereichen des Pazifik vor. [772] [773]

2 Fischereimanagement

Wer und Wie

Die Bewirtschaftung von Echtem Bonito westlichen und zentralen Pazifik erfolgt durch die Western and Central Pacific Fisheries Commission (WCPFC). Mitglieder sind Küstenstaaten und nicht-Küstenstaaten, die im westlichen und zentralen Pazifik fischen (z.B. auch die Europäische Union). Die Bewirtschaftung erfolgt nicht durch die Festsetzung von Höchstfangmengen (TACs), es gibt aber verschiedene bindende Regularien zur Beschränkung und Kontrolle der Fischerei, z.B. Beschränkung des Aufwands in der Ringwadenfischerei, ein saisonales Verbot von Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs, zwischen Juli und September) und die Verpflichtung für Beobachter an Bord von Ringwaden-Fahrzeugen (beides zwischen 20°N und 20°S). Ab 2015 treten weitere Einschränkungen für den Einsatz von FADs in Kraft. Außerdem gibt es nicht-bindende Empfehlungen der WCPFC und nationale Gesetze und Regularien der Anrainerstaaten. Den Ringwaden-Fischereien aus der EU wird eine bestimmte Anzahl von Fangtagen im WCPFC-Übereinkommensbereich gewährt. Diese Regelung, sowie die Regelungen zum Rückwurfverbot und Einsatz von FADs (siehe unter „Beifänge und Rückwürfe) werden in EU-Recht umgesetzt. [710] [774] [776]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Die wissenschaftliche Begutachtung errechnet und empfiehlt die maximale Entnahme von Echtem Bonito im Rahmen des Konzeptes zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY). Höchstfangmengen (TACs) werden aber nicht festgelegt. Die Fänge liegen seit etwa 2005 etwas über der empfohlenen Entnahme nach MSY. Es gibt Bedenken, das die hohen Fänge in der Äquatorialregion zu einer Verringerung der Ausbreitung des Bestandes führen könnten und dadurch die Verfügbarkeit von Echtem Bonito für die Fischereien in höheren Breiten reduziert wird. [772] [773]

Karten

Verbreitungsgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete
Managementgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete

Dieser Bestand ist im westlichen und zentralen Pazifik verbreitet und unternimmt hier weite Wanderungen. Echter Bonito in diesem Gebiet wird für die Begutachtung als ein Bestand betrachtet. Markierungsexperimente haben aber gezeigt, dass die Tiere bis in den Ostpazifik wandern. Die Bewirtschaftung erfolgt durch die Western and Central Pacific Fisheries Commission (WCPFC) einheitlich im gesamten Verbreitungsgebiet. Im Osten grenzt der Zuständigkeitsbereich der WCPFC an den der Inter-American Tropical Tuna Commission (IATTC), teilweise überlappen sich die Gebiete. [772] [773]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang Anlandungen 2013: 1.784,1; davon etwa 82% Ringwaden, 9% Hand- und Angelleinen, 3% Schleppangeln, 0,1 % Langleinen,7% andere Fanggeräte
Aktualisierung Anlandungen 2014: 1.972,5 kt
TAC nicht festgelegt [773] [778]

IUU-Fischerei

Die Western and Central Pacific Fisheries Commission führt eine Liste mit Schiffen, die Illegale, nicht gemeldete oder unregulierte Fischerei betreiben (IUU-Liste). Maßnahmen zur Unterbindung von IUU-Fischereien sind in Kraft. Über die Menge der IUU-Fänge liegen keine Informationen vor. [776]

3 Fischerei und ökologische Effekte

Struktur und Fangmethode

Die Fischerei auf Echten Bonito im westlichen und zentralen Pazifik wird von den unterschiedlichsten Fischereien durchgeführt: Japanische Hand- und Angelleinen-Flotte; nationale Hand- und Angelleinen-Flotten der Inselstaaten; handwerkliche Flotten der Philippinen, pazifischen Inseln und Ost-Indonesiens und Ringwaden-Flotten der Inselstaaten und Fernfischereien. Die Ringwaden-Flotten operieren überwiegend in äquatorialen Gewässern zwischen 10°N und 10°S, eine japanische offshore-Flotte fischt allerdings auch im temperierten Nordpazifik. Die meisten Fänge werden von den Fernfischereien Japans, Koreas, Taiwans und den USA getätigt. Allerdings ist die Bedeutung der Flotten der Pazifischen Inseln in den letzten Jahren beachtlich gestiegen. [772] [773]

Beifänge und Rückwürfe

Rückwürfe von Echtem Bonito werden in den Fischereien auf diesen Bestand als gering angesehen, sie gehen nicht in die Bestandsberechnung ein. Ringwaden-Fischereien müssen zwischen 20°N und 20°S (außerhalb der AWZs) alle Fänge von Echtem Bonito, Gelbflossen- und Großaugenthun an Bord behalten. Ausnahmen sind nur erlaubt, wenn am Ende einer Fangfahrt nicht mehr ausreichend Stauraum zur Verfügung steht, die Fische nicht für den Verzehr geeignet (beschädigt) sind oder bei ernsthaftem Ausfall von Aggregaten an Bord. Seit 2010 melden einige Mitgliedsstaaten ihre Rückwürfe freiwillig. Hauptgrund für Rückwürfe sind Beschädigungen und Platzmangel. In der Ringwaden-Fischerei mit Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs) werden oft junge Gelbflossen- und Großaugenthune beigefangen. Um diesen Beifang zu vermeiden, gibt es verschiedene Regularien, die den Einsatz von FADs kontrollieren (siehe unter „Wer & Wie“). In der Langleinenfischerei werden geringe Mengen großer Bonitos (50-90 cm Länge) zurückgeworfen. [772] [774] [776] [777]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Die verschiedenen in dieser Fischerei verwendeten Fanggeräte haben unterschiedlichen Einfluss auf andere Arten. Der Meeresboden wird aber nicht geschädigt, da die eingesetzten Fanggeräte ihn kaum berühren. Im westlichen und zentralen Pazifik wird Echter Bonito hauptsächlich mit Ringwaden gefangen. Dabei kann es zu Beifang von Meeressäugern kommen, der aber durch verschiedene Techniken reduziert werden kann. In der Fischerei mit Ringwaden werden teilweise (größerer Anteil der Fänge) Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs) eingesetzt. Neben der Zielart sammeln sich hier auch andere Arten, u.a. auch viele Jungtiere (z.B. Gelbflossen- und Großaugenthune). FADs können daher den Beifang an zu kleinen Fischen, Schildkröten, Haien und anderen Meeresbewohnern erhöhen, die zum Teil aber lebend zurückgesetzt werden können (mehr Informationen). Mitgliedsstaaten, die auf der Hochsee fischen, müssen seit Juli 2014 Managementpläne für ihre Fischereien mit FADs vorlegen, die bestimmten Richtlinien entsprechen. Weitere Regularien zum Einsatz von FADs siehe auch unter „Wer & Wie“. Ringwadenfischereien auf freie Thunfischschulen (ohne FADs) haben kaum Einfluss auf Nicht-Zielarten.
Die Fischerei mit Hand- und Angelleinen ist sehr selektiv mit wenig Beifang von nicht-Zielarten. Hier muss aber der Zustand der Köderfisch-Bestände beobachtet werden.
In der Fischerei mit Langleinen können Beifänge von Schildkröten, Haien und Seevögeln auftreten. Insbesondere durch die Form der Haken lassen sich unerwünschte Beifänge bestimmter Arten reduzieren.
Verschiedene Regularien beinhalten Vorgaben zur Vermeidung und Handhabung von beigefangenen Meeressäugern, Haien, Schildkröten und Seevögeln in den verschiedenen Fischereien. [30] [558] [772] [774]

4 Zusätzliche Informationen

Biologische Besonder­heiten

Echter Bonito ist die kleinste der bedeutenden kommerziell genutzten Thunfischarten. Er zeichnet sich durch relativ schnelles Wachstum und hohes Reproduktionspotential aus. Im Vergleich zu anderen Arten wird er früh geschlechtsreif, hat eine kürzere Lebensspanne und eine hohe Fruchtbarkeit bzw. Produktivität. Diese biologischen Charakteristika machen ihn im Vergleich zu anderen Arten weniger anfällig für Überfischung. [772] [773]

Zusätzliche Informationen

Die Fischerei auf Echten Bonito im westlichen und zentralen Pazifik ist die größte Komponente der Thunfisch-Fischerei in diesem Gebiet (69% der Thunfischfänge).
Die sogenannten Thunfischabkommen mit Partnerländern erlauben es Fischereifahrzeugen aus der EU, bestimmte Thunfischbestände zu nutzen. Im westlichen und zentralen Pazifik besteht ein Abkommen mit Kiribati. Deutsche Fangschiffe sind in diesen Fischereien nicht aktiv. [185] [772] [773]

Zertifizierte Fischereien

Eine Fischerei (Ringwaden ohne FADs) auf Echten Bonito im westlichen und zentralen Pazifik ist seit Dez. 2011 nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) nachhaltigkeitszertifiziert (2011: 27% der Fänge). [4] Siehe
http://www.msc.org/track-a-fishery/fisheries-in-the-program/certified/pacific/pna_western_central_pacific_skipjack_tuna

Soziale Aspekte

Echter Bonito wird im westlichen und zentralen Pazifik mit Fahrzeugen aller Größen, von verschiedenen Nationen gefischt. Die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung sind daher sehr unterschiedlich, und richten sich nach den Regeln der jeweiligen Staaten. Es gibt viele kleine aber lokal sehr wichtige handwerkliche Fischereien, die hauptsächlich Schleppangeln und traditionelle Methoden verwenden. [772] [773]

Bestandsübersicht Echter Bonito (Skipjack)

Marktdaten

Alle Thunfischarten auf dem deutschen Markt: 2014 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 124.520 t (2013: 131.140 t), Marktanteil: 12,5% [13] [14]

  Anlan- dungen (in 1.000 t) Fänge (in 1.000 t) Laicher- biomasse (in 1.000 t) Laicher- biomasse Zustand Fischereiliche Sterblichkeit Anmerkungen (insbesondere Managementplan) Gültigkeit
Ind. Ozean 432,5 - ? + (small) + (small) 11/2015 - 11/2016
Ostatlantik 222,7 - ? ?+ (small) ?+ (small) 08/2014 - 12/2016
Pazifik west & zentr. 1.784,1 - 3.203,1 + (small) + (small) 12/2014 - 09/2016
Westatlantik 27,1 - ? + (small) + (small) 08/2014 - 12/2016

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

Symbol Biomasse Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
Häkchen innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert angemessen oder unternutzt
Kreuzchen außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert übernutzt
Fragezeichen Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten

Literaturquellen Echter Bonito im westlichen und zentralen Pazifik

  Autor Jahr Titel Quelle
[4] Marine Stewardship Council (MSC) Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischerei msc.org
[13] Statistisches Bundesamt Statistisches Bundesamt, Ref. 522
[14] FIZ e.V. Fisch-Informationszentrum e.V. fischinfo.de
[30] Food and Agriculture Organization (FAO) FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010] fao.org
[185] Europäische Kommission Europäische Kommission, Fischerei, Homepage europa.eu
[558] Kelleher K 2005 Discards in the world's marine fisheries: An update FAO fisheries technical paper 470, Rome, 154 pp
[710] Europäische Union (EU) 2014 Verordnung (EU) Nr. 43/2014 des Rates vom 20. Januar 2014 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Unionsschiffe in bestimmten Nicht-Unionsgewässern (2014) europa.eu
[772] Rice J, Harley S, Davies N, Hampton J 2014 Stock assessment of Skipjack Tuna in the Western and Central Pacific Ocean. Scientific committee
tenth regular session, Majuro, Republic of the Marshall Islands, 6‐14 August 2014, WCPFC‐SC10‐2014/SA‐WP‐05, Rev1 25 July
wcpfc.int
[773] Western and Central Pacific Fisheries Commission (WCPFC) 2014 Commission for the Conservation and Management of Highly Migratory Fish Stocks in the Western and Central Pacific Ocean, Scientific Committee, Tenth Regular Session, Majuro, Republic of the Marshall Islands6-14 August 2014, Summary report wcpfc.int
[774] Western and Central Pacific Fisheries Commission (WCPFC) Homepage: Currently in force Conservation and Management Measures of the Western and Central Pacific Fisheries Commission, Zugriff 03.Dez. 2014 wcpfc.int
[776] Western and Central Pacific Fisheries Commission (WCPFC) Western and Central Pacific Fisheries Commission: Homepage wcpfc.int
[777] Western and Central Pacific Fisheries Commission (WCPFC) 2014 Summary of purse seine catch discard reporting received by WCPFC under CMM 2009-02, WCPFC-TCC10-2014-IP11 wcpfc.int
[778] Western and Central Pacific Fisheries Commission (WCPFC) 2014 Western and central Pacific Fisheries Commission, Tuna Fishery Yearbook 2013 https://www.wcpfc.int/system/files/WCPFC_YB_2013.pdf