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Fischbestände
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Alaska-Seelachs in der östlichen Beringsee

gültig 12/2015 - 12/2016

Ökoregion:
Östliche Beringsee
Fanggebiet:
Beringsee/Golf von Alaska FAO 67
Art:
Gadus chalcogrammus (Theragra chalcogramma)

1 Bestandszustand Umriss der Fischart

Wiss. Begutachtung

Durch Alaska Fisheries Science Center (AFSC), http://www.afsc.noaa.gov, zusammengestellt und veröffentlicht vom North Pacific Fishery Management Council, (NPFMC), http://www.npfmc.org/

Methode, Frequenz

Jährliche Bestandsberechnung mit Vorhersage unter Verwendung von Fangdaten sowie Daten aus mehreren unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen. Für diesen Alaska-Seelachs-Bestand gibt es verlässliche Definitionen für die Referenzwerte nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrags (Bmsy, Fmsy). Bei Erreichen eines Limitreferenzwerts (B20%) wird die gezielte Fischerei eingestellt. Die Fangempfehlung wird als „akzeptabler Fang“ (ABC = Acceptable Biological Catch) angegeben, wobei unterschiedliche Berechnungsmodelle Anwendung finden können. Referenzwerte für die fischereiliche Sterblichkeit werden in Bezug dazu (FABC) und in Bezug zur Überfischung (FOFL = Fmsy) angegeben. [327] [884]

Wesentliche Punkte

2015/2016: Die Laicherbiomasse hat wie vorhergesagt weiter zugenommen, und wird damit auch 2016 weit über dem Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Bmsy) liegen. Der Bestand wird nachhaltig bewirtschaftet. [884]

Bestands­zustand Übersicht Bestandszustandssymbole

Laicherbiomasse
(Reproduktionskapazität)
Fischereiliche Sterblichkeit
+ (small)

volle Reproduktionskapazität (nach Vorsorgeansatz)

+ (small)

nachhaltig bewirtschaftet (nach Vorsorgeansatz)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

+ (large)

innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

+ (large)

angemessen (nach höchstem Dauerertrag)

Grafiken zum Bestandszustand

Bestands­entwicklung

Von 1954 bis 1963 waren die Fänge von Alaska-Seelachs aus der östlichen Beringsee gering, bis 1964 die gerichtete Fischerei durch ausländische Schiffe begann. Ende der 1960er Jahre stiegen die Fänge rapide an und erreichten 1970-75 Höchstwerte von 1,3-1,9 Mio. t jährlich. Bilaterale Abkommen der USA mit Japan und Russland führten nach 1972 zu einer Reduzierung der Fänge. US-Schiffe begannen erst 1980, diesen Bestand zu befischen, und seit 1988 nehmen nur noch diese an der Fischerei teil. Die Laicherbiomasse 2008 war die niedrigste seit 1980 und die Folge der extrem schwachen Jahrgänge 2002 bis 2005. Seitdem ist ein Anstieg der Biomasse zu verzeichnen, der auf die starken 2006er und 2008er Jahrgänge, den überdurchschnittlichen 2012er Jahrgang und eine Reduzierung der fischereilichen Sterblichkeit 2009-2010 und 2013-2015 zurückzuführen ist. Die Vorhersage für 2016 sieht die Laicherbiomasse weit über dem Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Bmsy). Die Nutzungsrate liegt unter dem MSY-Referenzwert, der Bestand wird also nachhaltig bewirtschaftet. Ausschlaggebend für die Klassifizierung des Bestandszustandes ist die Laicherbiomasse der Weibchen. [884]

Ausblick

Die Laicherbiomasse wird 2017 wahrscheinlich leicht abnehmen und die Fangmöglichkeiten dann wieder etwas reduziert werden. [884]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Die Bestandsentwicklung des Alaska-Seelachs in der östlichen Beringsee ist abhängig von diversen Umweltfaktoren. Insbesondere die Temperatur hat einen Einfluss auf die Nachwuchsproduktion. Die von der Temperatur abhängige Verfügbarkeit bestimmter Nahrung in frühen Lebensstadien beeinflusst z.B. merklich den Erfolg der Nachwuchsproduktion. [374] [884]

2 Fischereimanagement

Wer und Wie

Das Fischereimanagement in den Gewässern der USA erfolgt nach dem Magnuson-Stevens Fishery Conservation and Management Act (MSFCMA) von 1976. Der National Marine Fisheries Service (NMFS) bewirtschaftet die Grundfischfischerei in der ausschließlichen Wirtschaftszone (3-200 sm, Bundesgewässer) der östlichen Beringsee. Das Management von Bundesstaatsgewässern (0-3 sm) unterliegt dem Alaska Department of Fish and Game (ADF&G). Die Bewirtschaftung erfolgt gemäß dem Managementplan für Grundfische in der Beringsee und den Aleuten. Alaska-Seelachs ist eine Zielart dieses Managementplanes, der u.a. Regularien zu Fanggeräten (in der gerichteten Fischerei auf diesen Bestand sind nur pelagische Schleppnetze erlaubt), Gebietsschließungen, Beifangreduzierung (siehe „Beifänge und Rückwürfe“), und Meldepflichten enthält. Die Fischerei auf diesen Bestand wird seit 2011 zu 100% durch Beobachter an Bord kontrolliert. Die TACs werden auf Basis der wissenschaftlichen Empfehlungen unter Berücksichtigung sozialer und ökonomischer Aspekte festgelegt.
In den internationalen Gewässern der zentralen Beringsee („Donut Hole“) ist die Fischerei auf Alaska-Seelachs seit 1993 durch ein Moratorium geschlossen. [196] [327] [884]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Die Höchstfangmengen (TACs) werden für diesen Bestand seit Jahren den wissenschaftlichen Empfehlungen folgend festgesetzt, in einigen Jahren lagen sie sogar darunter. Die jährlichen Anlandungen liegen innerhalb dieser Vorgaben, in den letzten zwei Jahren leicht darüber. [327] [884]

Karten

Verbreitungsgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete
Managementgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete

Alaska-Seelachs in der östlichen Beringsee ist von der Unimak-Meerenge im Süden bis an die Grenze zur russischen autonomen Wirtschaftszone im Norden und Nordwesten verbreitet. Es kann zum Austausch mit den zwei anderen Beständen in diesem Gebiet kommen (Aleuten und Bogoslof-Insel). Im Norden des Gebietes mischt sich der Bestand mit Alaska-Seelachs aus der westlichen Beringsee. Die Bewirtschaftung erfolgt über eine Höchstfangmenge. Die zentrale Beringsee gehört zu den internationalen Gewässern („Donut Hole“). [193] [375] [884]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang 2014: 1.297,4; überwiegend pelagische Schleppnetze
TACs 2011: 1.252,0   2012: 1.200,0   2013: 1.247,0   
2014: 1.267,0   2015: 1.310,0   2016: 1.340,0   
[327] [884]

IUU-Fischerei

Es gibt keine Hinweise auf unberichtete oder illegale Fänge von Alaska-Seelachs in der östlichen Beringsee. [884]

3 Fischerei und ökologische Effekte

Struktur und Fangmethode

Alaska-Seelachs in der östlichen Beringsee wird in der gezielten Fischerei mit pelagischen Schleppnetzen gefischt, in anderen Netztypen tritt er nur als Beifang auf. Die Höchstfangmengen werden auf zwei Zeiträume verteilt. In der A-Saison (20. Jan. bis Mitte April) konzentriert sich die Fischerei auf Vorlaicher-Ansammlungen auf dem Kontinentalschelf der östlichen Beringsee, vor allem nördlich und westlich der Unimak-Insel; hier wird u.a. der wertvolle Rogen gewonnen. Seit 1990 ist es verboten, nur den Rogen zu entnehmen („roe stripping“). Die B-Saison ist die „nicht-rogentragende“ Zeit (10. Juni bis Ende Okt.). [196] [327] [884]

Beifänge und Rückwürfe

Die Fischerei mit pelagischen Schleppnetzen kann ohne nennenswerte unerwünschte Beifänge durchgeführt werden. Weniger als 1% der Fänge in dieser Alaska-Seelachs-Fischerei besteht aus Zielarten anderer Fischereien (z.B. pazifischer Kabeljau, verschiedene Plattfische). Faktisch ist der Beifang von Alaska-Seelachs in anderen gerichteten Fischereien mehr als doppelt so hoch wie der Beifang von anderen Zielarten in der Alaska-Seelachs-Fischerei. Alaska-Seelachs muss generell an Bord behalten werden, wenn die Fischerei geöffnet ist, unabhängig vom verwendeten Netz und der angegebenen Zielart (soweit nicht andere Regularien greifen). Der Rückwurf vor allem von zu kleinen Seelachsen liegt derzeit bei unter 1% des gesamten Fanges.
Neben anderen Zielarten (durch Höchstfangmengen reguliert) werden auch Beifänge von Nicht-Zielarten berücksichtigt (z.B. Wirbellose und verschiedene Fische). Schließlich gibt es ein Fangverbot für Arten, die die traditionelle küstennahe Fischerei stützen, und die daher vermieden oder unverzüglich unverletzt zurückgesetzt werden müssen(z.B. pazifischer Hering, pazifischer Heilbutt, alle pazifischen Lachse und verschiedene Krabben). 2011 ist der Beifang von Lachs (besonders Königs- und Ketalachs) stark gestiegen, konnte 2012 aber wieder gesenkt werden. Der Beifang von Ketalachs ist jedoch 2013 bis 2015 erneut gestiegen. Maßnahmen zur Reduzierung des Lachs-Beifanges werden derzeit erarbeitet. [327] [884]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Die Fischerei wird hauptsächlich mit pelagischen Schleppnetzen durchgeführt, die wenig Grundberührung haben. Andere Geräte sind für die gerichtete Fischerei auf diesen Bestand verboten. Besonders empfindliche Gebiete (z.B. mit Kaltwasserkorallen) sind für die Schleppnetzfischerei geschlossen.
Alaska-Seelachs ist Hauptnahrungsquelle für Stellersche Seelöwen (westliche Art). Die Fischerei könnte daher einen negativen Einfluss auf die nach IUCN Kriterien stark gefährdete (EN) Art (Zugriff 8. Jan. 2016) haben. Das Management für Alaska-Seelachs enthält verschiedene Regularien, um die Seelöwen zu schützen und deren Ernährung zu sichern. Hierzu gehören Schließungen der Fischerei in den Gewässern um Seelöwenkolonien, Reduzierung der Alaska-Seelachs-Entnahme aus bestimmten Gebieten und die Verteilung der Fischerei auf verschiedene Zeiträume. Außerdem soll die gerichtete Fischerei geschlossen werden, wenn die Alaska-Seelachs Laicherbiomasse im nächsten Jahr unter den Limitreferenzwert (B20%) zu fallen droht. [196] [327] [384] [884]

4 Zusätzliche Informationen

Biologische Besonder­heiten

Alaska-Seelachs (englisch Alaska pollock oder walleye pollock) gehört zu den dorschartigen Fischen (Gadiformes), ist also entgegen seinem deutschen Namen kein Lachsverwandter. Neuere genetische Studien zu den Verwandtschaftsverhältnissen verschiedener Dorschartiger ergaben, dass Alaska-Seelachs evolutionsbiologisch in eine Reihe mit den verschiedenen Kabeljau-Arten in Atlantik und Pazifik gehört. Aus diesem Grund erfolgte eine neue taxonomische Einordnung. Der lateinische Name ändert sich daher von Theragra chalcogramma in Gadus chalcogrammus, an der deutschen Handelsbezeichnung wird sich dagegen vermutlich nichts ändern. [551] [697] [884]

Zusätzliche Informationen

In den Gewässern um Alaska werden vier Alaska-Seelachs Bestände bewirtschaftet: Östliche Beringsee, Aleuten, Bogoslof-Insel und Golf von Alaska. Zwischen den ersten dreien gibt es wahrscheinlich einen Austausch, während der Bestand im Golf von Alaska separierter ist. Die Trennung der Bestände in der Beringsee ist durch die Analyse der Larvendrift sowie durch genetische Untersuchungen nachgewiesen. Der größte Bestand ist der in der östlichen Beringsee.
Um den Konsumenten vor radioaktiv belasteten Lebensmitteln zu schützen, besonders nach dem Reaktor-Unglück im japanischen Fukushima, führt die EU regelmäßige Importkontrollen durch; die Eigenkontrollen der deutschen Industrie ergänzen diese Untersuchungen. Die Kontrollen aus dem gesamten Pazifik zeigen, dass bislang keine radioaktiv belasteten Fischereierzeugnisse in die EU eingeführt werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert (siehe Literaturquellen für entsprechende Links). [346] [347] [348] [884]

Zertifizierte Fischereien

Die gesamte Alaska-Seelachs-Fischerei der USA (100% der Fangmenge) ist seit 2005 nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) nachhaltigkeitszertifiziert und wurde im Januar 2016 für weitere fünf Jahre zertifiziert. Die Alaska-Seelachs-Fischerei in der östlichen Beringsee und bei den Aleuten sowie im Golf von Alaska ist außerdem nach dem weniger anspruchsvollen regionalen ASMI (Alaska Salmon Marketing Institute) Programm zertifiziert. [4] [888] Siehe
http://www.msc.org/track-a-fishery/fisheries-in-the-program/certified/pacific/bsai-pollock
http://certification.alaskaseafood.org/pollock-certification

Soziale Aspekte

Innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der USA steht Alaska-Seelachs für die größten Fänge einer einzelnen Art. Die Alaska-Seelachs-Fischerei in der Beringsee, um die Aleuten, sowie im Golf von Alaska ist im Moment die größte Fischerei in den USA und eine der größten Weißfisch-Fischereien weltweit. In der östlichen Beringsee fischen nur einheimische Fahrzeuge, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach US-Regeln. [193] [884]

Bestandsübersicht Alaska-Seelachs

Marktdaten

2015 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 200.200 t (2014: 217.759 t), Marktanteil: 18,3% (2014: 21,4%) [13] [14]

  Anlan- dungen (in 1.000 t) Fänge (in 1.000 t) Laicher- biomasse (in 1.000 t) Laicher- biomasse Zustand Fischereiliche Sterblichkeit Anmerkungen (insbesondere Managementplan) Gültigkeit
Golf von Alaska 142,6 - 321,6 + (small) + (small) Anl. 2014 12/2015 - 12/2016
Ochotskisches Meer 843,8 - 4.989,0 + (small) + (small) F Daten 2010 12/2013 - 12/2014
Westliche Beringsee 65,5 - 958,0 ? (small) ? (small) nach Vorsorgeansatz; vorl. Anl. 2011 12/2011 - 06/2012
Östliche Beringsee 1.297,4 - 3.540,0 + (small) + (small) Anl. 2014 12/2015 - 12/2016

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

Symbol Biomasse Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
Häkchen innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert angemessen oder unternutzt
Kreuzchen außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert übernutzt
Fragezeichen Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten

Literaturquellen Alaska-Seelachs in der östlichen Beringsee

  Autor Jahr Titel Quelle
[4] Marine Stewardship Council (MSC) Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischerei msc.org
[13] Statistisches Bundesamt Statistisches Bundesamt, Ref. 522
[14] FIZ e.V. Fisch-Informationszentrum e.V. fischinfo.de
[193] Alaska Fisheries Science Center (AFSC) Alaska Fisheries Science Center, AFSC afsc.noaa
[196] Woodby D, Carlile D. Diddeek S, Funk F, Clark JH, Hulbert L 2005 Commercial fisheries of Alaska, Special Publication No. 05-09, ADF&G adfg.alaska
[327] North Pacific Fishery Management Council (NPFMC) Bering Sea/Aleutian Islands and Gulf of Alaska Groundfish fakr.noaa
[346] Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels e.V. 2011 Pressemitteilung: Fischereierzeugnisse aus dem Pazifik sind sicher! Hamburg, 12.7.2011 fischverband.de
[347] European Comission Homepage: European comission, Nuclear energy
Accident at the Fukushima NPP, Japan
europa.eu
[348] Thünen-Institut Homepage: Leitstelle zur Überwachung der Umweltradioaktivität in Fisch ti.bund
[374] Hunt GL, Coyle KO, Eisner LB, Farley EV, Heintz RA, Mueter F, Napp JM, Overland JE, Ressler PH, Salo S , Stabeno PJ 2011 Climate impacts on eastern Bering Sea foodwebs: a synthesis of new data and an assessment of the Oscillating Control Hypothesis ICES Journal of Marine Science (2011), 68(6), 1230–1243
[375] Hinckley S 1987 The Reproductive Biology of Walleye Pollock, Theragra chalcogramma in the Bering Sea, with Reference to Spawning Stock Struckture Fishery Bulletin, Vol. 85, No. 3:487-498
[384] IUCN IUCN Red List of Threatened Species. Version 2011.2. Downloaded on 09 February 2012 iucnredlist.org
[551] Eschmeyer WN (ed.) Catalog of Fishes. California Academy of Sciences (http://research.calacademy.org/research/ichthyology/catalog/fishcatmain.asp) Electronic version accessed 07 Nov. 2012. calacademy.org
[697] Page LM, Espinosa-Pérez H, Findley LD, Gilbert CR, Lea RN, Mandrak NE, Mayden RL, Nelson JS 2013 Common and scientific names of fishes from the United States, Canada, and Mexico. 7th Edition American Fisheries Society, Special Publication 34, 243pp
[884] Ianelli JN, Honkalehto T, Barbeaux S, Kotwicki S 2015 1. Assessment of the walleye pollock stock in the Eastern Bering Sea (2015) afsc.noaa.gov
[888] Alaska Seafood Marketing Institute (ASMI) Homepage: Alaska Seafood Marketing Institute (ASMI) alaskaseafood.org