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Fischbestände
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Kap-Seehecht tief (Merluccius paradoxus)

gültig 10/2015 - 10/2016

Ökoregion:
Benguelastrom, Agulhasstrom
Fanggebiet:
Südafrika FAO 47
Art:
Merluccius paradoxus

1 Bestandszustand Umriss der Fischart

Wiss. Begutachtung

Universität von Kapstadt (Südafrika), Marine Resource Assessment and Management Group (MARAM) des Department of Mathematics and Applied Mathematics, http://www.mth.uct.ac.za/maram/

Methode, Frequenz

Jährliche analytische Bestandsberechnung unter Verwendung von Fangdaten und unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen. Die Begutachtung erfolgt getrennt für die beiden Arten Kap-Seehecht flach (Merluccius capensis) und Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) für die gesamte südafrikanische Küste. Die gemischten Fänge der zwei Bestände werden mathematisch unter Verwendung der Fangtiefe und der Fischlänge getrennt. Der Laicherbiomasse-Zielwert (Weibchen) nach dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Bmsy) ist definiert. Die Laicherbiomasse von 2007 wird als Limit-Referenzwert (Blim) betrachtet. Die fischereiliche Sterblichkeit findet aufgrund zu großer Unsicherheiten keine Anwendung im Management, es kann aber eine Nutzungsrate berechnet werden. Die Fangempfehlung (TAC) wird auf Basis der aktuellen Bewirtschaftungsregel („Operational Management Procedure“, OMP-2014) berechnet und auf die beiden Bestände verteilt. [572] [889] [890] [persönliche Mitteilung, R. Rademeyer, Kapstadt, Nov. 2012, März 2016]

Wesentliche Punkte

2015: Die Laicherbiomasse der Weibchen stieg seit 2008 kontinuierlich an, hat nun aber leicht abgenommen. Sie liegt mit 98% knapp unter dem Zielwert des maximalen nachhaltigen Dauerertrages, also innerhalb der Schwankungsbreite um Bmsy. Die Nutzungsrate (Fang/Laicherbiomasse) ist weiter gestiegen. [889] [persönliche Mitteilung, R. Rademeyer, Kapstadt, März 2016]

Bestands­zustand Übersicht Bestandszustandssymbole

Laicherbiomasse
(Reproduktionskapazität)
Fischereiliche Sterblichkeit
?+ (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

+ (small)

innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

+ (large)

innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

? (large)

Referenzwerte nicht definiert (nach höchstem Dauerertrag)

Grafiken zum Bestandszustand

Bestands­entwicklung

Geringe Fänge von Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) sind ab 1948 verzeichnet, nennenswerte Fänge allerdings erst in den 1950er Jahren mit einem schnellen Anstieg bis 1972. Die Laicherbiomasse der Weibchen zeigte nach 1960 eine schnelle Abnahme und fiel unter den heutigen MSY-Zielwert (MSY=maximaler nachhaltiger Dauerertrag) und ab 1975 sogar unter den Limit-Referenzwert. Mit wenigen Einschränkungen war die Seehechtfischerei vor Südafrika bis 1977 für die internationale Fischerei frei zugänglich und nicht durch Fangmengenbegrenzungen reguliert. Nach Ausweitung der ausschließlichen Wirtschaftszone auf 200 sm wurden die Aktivitäten ausländischer Schiffe 1977 stark reduziert. Nach der Übernutzung von Kap-Seehecht Ende der 1960er bis Anfang der 1970er Jahre wurde eine konservative Wiederaufbau-Strategie verfolgt. Durch gesetzliche Höchstfangmengen (TACs) wurden die Fänge gesenkt. Mit Reduzierung der Entnahme konnte ein leichter Biomasse-Anstieg erreicht werden, sie blieb aber bis heute meist unter dem MSY-Zielwert. Die Laicherbiomasse ist 2007 bis 2013 gestiegen, hat danach aber wieder abgenommen und liegt nun bei 98% des Bmsy-Zielwertes. Die Nutzungsrate (Fang/Laicherbiomasse) ist bis 2010 gesunken, nimmt seit dem aber zu. [454] [535] [889] [persönliche Mitteilung, R. Rademeyer, Kapstadt, März 2016]

Ausblick

Ein stabilisierendes Element in der derzeitigen Bewirtschaftungsregel (OMP-2014) ermöglicht die Erhöhung der Fangmöglichkeiten um maximal 10% und eine Senkung um max. 5% (unter besonderen Umständen auch mehr). Außerdem ist eine TAC-Obergrenze von 150.000 t fixiert, für beide Arten zusammen. Der Gesamt-TAC liegt derzeit knapp darunter. Mittelfristig sind also keine starken Schwankungen der Fangmengen zu erwarten. [889] [890]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Beide Kap-Seehecht-Bestände unternehmen horizontale Wanderungen in Abhängigkeit von Umweltbedingungen und Nahrungsverfügbarkeit. Außerdem werden tägliche Vertikalwanderungen durchgeführt. Tagsüber sammeln sich die Tiere nah am Boden, nachts trennen sie sich und steigen zum Fressen in die Wassersäule auf. Der „tiefe“ Bestand laicht in tieferem Wasser als M. capensis, und Strömungen spielen eine große Rolle bei der Verdriftung von Eiern und Larven. [455]

2 Fischereimanagement

Wer und Wie

Seit 1991 wird der südafrikanische Kap-Seehecht im Rahmen einer Bewirtschaftungsregel („Operational Management Procedure“, OMP) genutzt, die alle vier Jahre überprüft und überarbeitet wird. Ein stabilisierendes Element erlaubt Erhöhungen der Fangmengen (TACs) von max. 10% und eine Senkung um max. 5% (unter besonderen Umständen auch mehr). Die Fangempfehlung wird auf Basis der OMP berechnet. Die aktuelle OMP-2014 enthält eine TAC-Obergrenze von 150.000 t und fixiert die TACs 2015 und 2016 auf 147.500 t. Da die getrennte Regulierung der zum Teil gemeinsam gefangenen Bestände nicht möglich ist, gibt es einen summierten Gesamt-TAC. Die Bewirtschaftung erfolgt außerdem über technische Regularien (z.B. Maschenweiten), Gebietsschließungen und saisonale Schließungen. [535] [889] [890]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Seit 1991 ist die gesetzliche Höchstfangmenge (TAC) kaum von den wissenschaftlichen Empfehlungen abgewichen. Während einer Überarbeitung der Bewirtschaftungsregel 1997 und 1998 wurde keine Empfehlung gegeben und der Vorjahres-TAC beibehalten. Die Summe der Fänge lag 2014 im Rahmen des Gesamt-TACs. [535] [889] [890]

Karten

Verbreitungsgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete
Managementgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete

Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) kommt entlang der gesamten südafrikanischen Küste vor, der Verbreitungs-Schwerpunkt liegt in 250 bis etwa 800 m Wassertiefe. In etwa 250-400 m Tiefe überlappt sich die Verbreitung mit Kap-Seehecht flach (M. capensis). Das Management erfolgt über eine Kap-Seehecht Höchstfangmenge (TAC) gemeinsam für beide Arten. [890] [891]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang 2014: 129,8 (Summe beide Bestände: 143,9); davon 94% Schleppnetze und 6% Langleinen
TAC (beide Arten) 2008: 130,5   2009: 118,6   2010: 119,8   2011: 131,8  
2012: 144,7   2013: 156,1   2014: 155,3   2015: 147,5   
2016: 147,5   [889] [890]

IUU-Fischerei

Nicht gemeldete und falsch gemeldete Fänge sind in dieser Fischerei möglich, aber wahrscheinlich vernachlässigbar. Die Summe der Fänge liegt seit 1991 im Rahmen der TACs, meist sogar leicht darunter. [535] [889] [891]

3 Fischerei und ökologische Effekte

Struktur und Fangmethode

Dieser Bestand wird gemeinsam mit Kap-Seehecht flach (M. capensis) in der Hochsee-Schleppnetzfischerei gefangen. Zu einem viel geringeren Teil werden Langleinen eingesetzt. [889] [891]

Beifänge und Rückwürfe

Kingklip (Genypterus capensis) und Seeteufel sind wertvolle Beifangarten der Seehecht-nutzenden Fischereien, die teilweise gezielt beigefangen und angelandet werden. Für beide sind Beifanglimits pro Fangreise und pro Jahr festgelegt (vorsorgliche Fangbegrenzungen (precautionary upper catch limit, PUCL)), da die Kap-Seehecht-Fischerei einen Einfluss auf die Bestände haben kann. Außerdem gibt es für einige Arten eine „move-on“ Regel, die bei Erreichen einer bestimmten Beifangmenge das erneute Befischen einer Stelle verbietet. Für Beifänge von Kap-Seehecht in der Fischerei auf Kap-Stöcker wird eine Seehecht-Beifangquote bereitgestellt. [571] [572] [891]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

In der Schleppnetz- und Langleinen-Fischerei kann es in unterschiedlichem Ausmaß zu Beifang von Seevögeln, Haien, Rochen und Schildkröten kommen, darunter auch gefährdete Arten wie der Weißkappen- und Schwarzbrauen-Albatross (IUCN Vorwarnliste (NT), Zugriff 03.03.2016). Der Seevogelbeifang in Schleppnetzen konnte in den letzten Jahren drastisch gesenkt worden, insbesondere wegen der Anforderung der MSC-Zertifizierung. Verschiedene Methoden zur Vermeidung von Seevogelbeifang sind im Einsatz (z.B. Tori Lines bzw. Scheuchbänder). Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. Inzwischen wurden mehrere „no-trawl“ Gebiete eingerichtet. Sie dienen dem Schutz einzelner Fischarten und mariner Lebensräume. Die Erfassung und Erforschung empfindlicher Lebensräume dauert derzeit noch an. [7] [8] [384] [891]

4 Zusätzliche Informationen

Biologische Besonder­heiten

Die Biologie sowie die räumliche und zeitliche Verbreitung der zwei Kap-Seehecht-Arten Merluccius capensis und M. paradoxus ist gut untersucht. Beide Arten sind entlang der gesamten südafrikanischen Küste verbreitet und werden inzwischen getrennt begutachtet. Eine Vermischung mit den Populationen vor Namibia (besonders M. paradoxus) ist möglich, aber nicht nachgewiesen. [454] [455]

Zusätzliche Informationen

Die Begutachtungs- und Managementeinheiten für den Kap-Seehecht haben sich mehrfach geändert. Aus einem einheitlichen südafrikanischen „Bestand“ wurden zunächst zwei nach Küste getrennte „Bestände“ (West- und Südküste, Arten gemischt). Seit 2005 erlaubt die Datenlage mit Hilfe mathematischer Modelle eine Trennung der Arten, und es erfolgt nun eine getrennte Begutachtung jeweils für die gesamte südafrikanische Küste für Kap-Seehecht flach (Merluccius capensis) und Kap-Seehecht tief (M. paradoxus).
M. capensis und M. paradoxus sehen sich sehr ähnlich, und das angelandete und verarbeitete Produkt kann nur schwer nach Art identifiziert werden. Sie kommen daher unter dem gleichen Namen auf den Markt (in Deutschland als Seehecht oder Kap-Seehecht). Hauptexportmärkte sind Europa, Australien und die USA. [14] [454]

Zertifizierte Fischereien

Eine Fischerei auf Kap-Seehecht (Merluccius capensis) und M. paradoxus) ist nachhaltigkeitszertifiziert nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) (2011: alle Anlandungen der Schleppnetz-Fischerei, etwa 93% der Gesamtanlandungen). Im Mai 2015 erfolgte die zweite Re-Zertifizierung. Die Fischerei auf Kap-Seehecht ist zurzeit die einzige MSC-zertifizierte afrikanische Fischerei. [4] Siehe
http://www.msc.org/track-a-fishery/fisheries-in-the-program/certified/south-atlantic-indian-ocean/south-africa-hake-trawl-fishery/south-african-hake-trawl-fishery

Soziale Aspekte

Die südafrikanische Kap-Seehechtfischerei ist die derzeit wichtigste Fischerei des Landes. Das gilt sowohl für den Ertrag als auch für die Anzahl der Arbeitsplätze. Es werden Fahrzeuge unterschiedlichster Größe eingesetzt, von kleinen Booten bis hin zu großen, auf See verarbeitenden Fabrikschiffen in der Hochsee-Fischerei. [454] [455] [535]

Bestandsübersicht Seehecht (6 Arten)

Marktdaten

2015 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 1.426 t (2014: 3.395 t), Marktanteil: 0,1% (2014: 0,3) [13] [14]

  Anlan- dungen (in 1.000 t) Fänge (in 1.000 t) Laicher- biomasse (in 1.000 t) Laicher- biomasse Zustand Fischereiliche Sterblichkeit Anmerkungen (insbesondere Managementplan) Gültigkeit
Kap-Seehecht flach (M. capensis) 14,1 - 156,0 + (small) ? (small) Laicherbiomasse Weibchen 10/2015 - 10/2016
Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) 129,8 - 177,0 + (small) ? (small) Laicherbiomasse Weibchen 10/2015 - 10/2016
Neuseel. Chatham Rise HAK4 (M. australis) 0,3 - 17,3 + (small) ?+ (small) Anl. 2014/15, Begutachtung 2012 06/2015 - 10/2016
Neuseel. Sub-Ant. HAK1 (M. australis) 1,7 - 38,0 + (small) ?+ (small) Anl. 2014/15, Begutachtung 2014 06/2015 - 10/2016
Neuseel. Westküste HAK7 (M. australis) 6,2 - 51,2 + (small) ?+ (small) Anl. 2014/15, Begutachtung 2012 06/2015 - 10/2016
Nordostpazifik (M. productus) 190,7 190,7 18.585,0 + (small) + (small) USA und Kanada 03/2016 - 04/2017
Nördlicher europ. (M. merluccius) 105,9 95,0 329,7 + (small) + (small) 06/2016 - 06/2017
Patagon. Seehecht (M. hubbsi) Nord 51,3 - 58,5 ?– (small) ?– (small) 12/2013 - 12/2014
Patagon. Seehecht (M. hubbsi) Süd 287,3 - 494,0 ? (small) ? (small) 12/2013 - 12/2014
Südlicher europ. (M. merluccius) 11,8 14,1 23,1 + (small) – (small) 06/2016 - 06/2017

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

Symbol Biomasse Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
Häkchen innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert angemessen oder unternutzt
Kreuzchen außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert übernutzt
Fragezeichen Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten

Literaturquellen Kap-Seehecht tief (Merluccius paradoxus)

  Autor Jahr Titel Quelle
[4] Marine Stewardship Council (MSC) Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischerei msc.org
[7] Kaiser MJ, Ramsay K, Ramsay K, Richardson CA, Spence FE, Brand AR 2000 Chronic fishing disturbance has changed shelf sea benthic community structure Journal of Animal Ecology 69:494-503
[8] Hiddink JG, Jennings S, Kaiser MJ, Queirós AM, Duplisea DE, Piet GJ 2006 Cumulative impacts of seabed trawl disturbance on benthic biomass, production, and species richness in different habitats Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences 63:721-736
[13] Statistisches Bundesamt Statistisches Bundesamt, Ref. 522
[14] FIZ e.V. Fisch-Informationszentrum e.V. fischinfo.de
[384] IUCN IUCN Red List of Threatened Species. Version 2011.2. Downloaded on 09 February 2012 iucnredlist.org
[454] Rademeyer RA, Butterworth DS, Plaganyi EE 2008 Assessment of the South African hake resource taking its two-species nature into account African Journal of Marine Science 30 (2): 263-290
[455] Powers J, Tingley G , Japp D, Combes J, Hough A 2010 MSC Reassessment Report for South African Hake Trawl Fishery Certificate No: MML-F-005, Client: SADSTIA - South African Deep Sea Trawling Industry Association, Version: 5 Public Certification Report msc.org
[535] Rademeyer RA, Butterworth DS, Plaganyi EE 2008 A history of recent bases for management and the development of a species-combined Operational Management Procedure for the South African hake resource. African Journal of Marine Science 30(2): 291-310
[571] Attwood CG, Petersen SL, Kerwath SE 2011 Bycatch in South Africa’s inshore trawl fishery as determined from observer records ICES Journal of Marine Science 68(10), 2163–2174
[572] Petersen S, Nel D, Ryan P, Les Underhill L (Eds.) 2008 Understanding and Mitigating Vulnerable Bycatch in southern African Trawl and Longline Fisheries WWF South Africa Report Series - 2008/Marine/002. 262 pp
[889] Rademeyer RA, Butterworth DS 2015 Estimating the Andromeda catchability compared to the Africana for South African hake in an update of the Reference Case assessment FISHERIES/2015/AUG/SWG-DEM/16
[890] Rademeyer RA, Butterworth DS, Cooper R, Durholtz MD, Fairweather TP,Glazer JP, Leslie RW, Singh L, Somhlaba S 2014 The 2014 Operational Management Procedure for the South African Merluccius paradoxus and M. capensis Resources FISHERIES/2014/OCT/SWG-DEM/64
[891] Andrews J, Groeneveld J, Pawson M 2015 South Africa Hake Trawl Fishery, Public Certification Report, INTERTEK FISHERIES CERTIFICATION, May 2015, Ref: 82007 msc.org