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Fischbestände
Online

Dorsch westliche Ostsee

gültig 10/2016 - 05/2017

Ökoregion:
Ostsee
Fanggebiet:
westliche Ostsee (22-24) FAO 27
Art:
Gadus morhua

1 Bestandszustand Umriss der Fischart

Wiss. Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Jährliche analytische Bestandsberechnung (seit 2015 bestands- und nicht mehr gebietsbezogen) mit Vorhersage unter Verwendung von Fangdaten aus der kommerziellen und der Freizeitfischerei (unvollständig) und zwei unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen. Die Referenzwerte nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy, Btrigger) sowie nach Vorsorgeansatz (Blim, Bpa, Flim, Fpa) sind definiert. Die Bestandsberechnung ist eher unsicher, Ursachen sind vor allem die zunehmende Einwanderung von östlichem Dorsch in ICES-Gebiet 24 und Probleme bei der Alterslesung. Rückwürfe gehen in die Bestandsberechnung ein. [911]

Wesentliche Punkte

2016: Der Bestand liegt nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen Dauerertrages weiterhin im roten Bereich. Der Jahrgang 2015 ist der schwächste der (kurzen) Zeitserie, dies verschlechtert auch die zukünftige Entwicklung. Durch den sehr hohen Fischereidruck der letzten Jahre nutzt die Fischerei nur noch wenige Jahrgänge, der Ausfall der Nachwuchsproduktion schlägt daher unmittelbar auf die Fangmöglichkeiten des kommenden Jahres durch. Der Fischereidruck konnte etwas reduziert werden, liegt aber immer noch weit über Fpa, die Laicherbiomasse bleibt unter dem Limit-Referenzwert (Blim). Im Winter 2015/16 kam es erneut zu Salzwassereinströmen aus der Nordsee, deren Auswirkungen noch nicht vorhersagbar sind. Im Oktober wurde die Bestandsberechnung nochmals aktualisiert, der Status des Bestandes änderte sich aber nicht. [911]

Bestands­zustand Übersicht Bestandszustandssymbole

Laicherbiomasse
(Reproduktionskapazität)
Fischereiliche Sterblichkeit
– (small)

unzureichende Reproduktionskapazität (nach Vorsorgeansatz)

o (small)

erhöhtes Risiko (nach Vorsorgeansatz)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

– (large)

außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

– (large)

übernutzt (nach höchstem Dauerertrag)

Grafiken zum Bestandszustand

Bestands­entwicklung

Wie die meisten marinen Fischbestände in der Ostsee ist auch der Dorsch in der westlichen Ostsee stark von den Umweltbedingungen abhängig. Der ICES hat 2015 erstmals für den westlichen Dorsch eine bestandsspezifische Berechnung vorgelegt. Durch diese Änderung erscheint der Bestand nun deutlich kleiner als zuvor; die Laicherbiomasse liegt seit 2008 unter dem Limit-Referenzwert (Blim). Die fischereiliche Sterblichkeit war in den letzten 20 Jahren ununterbrochen viel zu hoch (meist über 1), sie liegt weit über dem Referenzwert nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy), konnte in den letzten zwei Jahren aber etwas reduziert werden. Die Nachwuchsproduktion ist sehr variabel und seit 1999 gering. Der 2015er Jahrgang ist der schwächste der Zeitreihe. [911] [926]

Ausblick

Die fischereiliche Sterblichkeit ist viel zu hoch, die Laicherbiomasse zu niedrig. Die Fangmengen müssen daher weiter reduziert werden. Die Auswirkungen der starken Salzwassereinströme im Dezember 2014 und im Winter 2015/16 sind derzeit nicht absehbar. [911]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Anders als in den meisten anderen Meeresgebieten sind die marinen Fischbestände im Brackwassermeer Ostsee stark von den Umweltbedingungen abhängig. Insbesondere für die erfolgreiche Nachwuchsproduktion (Reproduktion) benötigen die Dorsche salz- und sauerstoffreiches Wasser, das aus der Nordsee in die westliche Ostsee einströmen muss. Sauerstoffarmut in Bodennähe, z.B. durch natürliche oder durch den Menschen erzeugte Nährstoffeinträge in die Ostsee verursacht, ist für die Dorschreproduktion besonders nachteilig. Sie beeinflusst auch die Verbreitung des Bestandes. Die starken Einstromereignisse im Dezember 2014 und im Winter 2015/16 haben die hydrografischen Bedingungen verbessert, ohne sich aber unmittelbar positiv auf diesen Bestand auszuwirken. [93] [94] [911]

2 Fischereimanagement

Wer und Wie

Das Management der kommerziellen Fischerei erfolgt durch die Europäische Union. Ein Managementplan war seit 2008 in Kraft und wurde vom ICES 2009 als positiv bewertet (in Übereinstimmung mit dem Vorsorgeansatz), wird aber vom ICES und von der Politik seit 2014 bzw. 2015 nicht mehr verwendet, weil er den Fischereidruck nicht wie vorgesehen senken konnte. Ein neuer Managementplan für Dorsch und alle pelagischen Bestände der Ostsee wird voraussichtlich noch 2016 in Kraft treten. Weitere Managementinstrumente sind Verordnungen zu Maschenweiten und Selektionseinrichtungen der Netze (z.B. Bacoma), sowie die Einrichtung von Laichschonzeiten (seit 2016 15. Feb. bis 31. März). Seit Januar 2015 gilt in der Ostsee ein generelles Rückwurfverbot für Dorsche sowie eine Referenzmindestgröße für die Bestandserhaltung von 35 cm. Kleinere Tiere müssen angelandet und auf die Fangquoten angerechnet, dürfen aber nicht für den menschlichen Konsum verwendet werden. Die Freizeitfischerei, überwiegend durch Angler durchgeführt, entnimmt erhebliche Fangmengen an westlichem Dorsch, ist aber (bis auf die Mindestgröße) nicht reguliert. [92] [750] [906] [911]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Der ICES betrachtet den Managementplan von 2007 nicht mehr als vorsorglich und als ungeeignet, die zu hohe fischereiliche Sterblichkeit zu reduzieren. Die Fangempfehlung für 2017 erfolgt daher, wie schon für 2015 und 2016, auf Basis des MSY-Konzeptes. 2005-2009 wurde die legale Höchstfangmenge (TAC) teilweise erheblich oberhalb der wissenschaftlichen Empfehlung festgesetzt. 2010 bis 2014 stimmten Fangempfehlung und festgesetzte TACs überein, 2015 wurde der TAC jedoch nicht so stark reduziert wie auf Basis von MSY empfohlen. Die wissenschaftliche Fangempfehlung für 2016 bezieht sich nur auf Westdorsch, der TAC 2016 muss jedoch auch die Fänge von Ostdorsch in Gebiet 24 berücksichtigen. Die Zahlen weichen daher voneinander ab. Seit 2004 (Aufteilung der Managementgebiete beider Dorschbestände) wurde die erlaubte Fangmenge nur 2008 ausgefischt. [911]

Karten

Verbreitungsgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete
Managementgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete

Verbreitungs- und Managementgebiet für Westdorsch decken sich, allerdings vermischen sich in der Arkonasee (östlicher Teil von ICES-Gebiet 24) West- und Ostdorsch und werden daher auch gemeinsam gefangen. [911]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang 2015 (nur Westdorschbestand): 12,0 (8,4 kommerzielle Anlandungen – Schleppnetze 54%, Kiemennetze 46%, 0,4 Rückwürfe, 3,2 Freizeitfischerei nur teilweise erfasst)
Kommerzielle Anlandungen in Gebieten 22-24 (West- und Ostdorsch): 13,4
TACs (schließen Ostdorschfänge in 24 ein) 2007: 26,7  2008: 19,2  2009: 16,3  2010: 17,7  
2011: 18,8  2012: 21,3  2013: 20,0  2014: 17,0  
2015: 15,9  2016: 12,72  [906] [911]

IUU-Fischerei

In der westlichen Ostsee werden nicht- und falschberichtete Fänge nicht mehr als wesentliches Problem angesehen. 2006-2008 gab es Hinweise, dass Fänge im Kattegat illegal als aus der westlichen Ostsee gefischt berichtet wurden, was den Bestand produktiver erscheinen lassen könnte. Dieses Schlupfloch wurde ab 2009 geschlossen. [911]

3 Fischerei und ökologische Effekte

Struktur und Fangmethode

Alle Ostsee-Anrainerstaaten unterhalten gerichtete Fischereien. Der Dorsch der westlichen Ostsee wird überwiegend in einer gemischten Grundfisch-Fischerei gemeinsam mit verschiedenen Plattfischen gefangen. Er wird hauptsächlich mit Grundschleppnetzen für die menschliche Ernährung gefischt, außerdem werden z.B. Stellnetze verwendet. Treibnetze und Baumkurren dürfen in der Ostsee nicht eingesetzt werden. Wegen der wenigen Zielarten ist die Fischerei in der Ostsee eher einfach strukturiert. [206] [911] [926]

Beifänge und Rückwürfe

2015 betrug der kommerzielle Rückwurf von Dorsch aus diesem Bestand etwa 4% des Gesamtfanges (bezogen aufs Gewicht), bzw. 5% des kommerziellen Fanges, 2014 waren es knapp 8% des Gesamtfanges, bzw. 10% des kommerziellen Fanges. Seit dem 1. Januar 2015 ist der Rückwurf von Dorsch in der Ostsee generell verboten, das „highgrading“, also das Verwerfen legal anlandbarer Fische, um den Fangertrag zu optimieren, war schon ab 2010 illegal. Durch die gleichzeitige Absenkung der Vermarktungslänge (von 38 auf 35 cm) ist der Anteil unerwünschter Beifänge (die nicht für den menschlichen Konsum verwendet werden können) zurückgegangen. Die Menge der Plattfisch-Rückwürfe ist nicht vollständig bekannt. [631] [737] [750] [911]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. In ICES-Gebiet 23 (Öresund) ist der Einsatz von Schleppnetzen aufgrund des hohen Schiffverkehrs fast gänzlich verboten. In Stellnetzfischereien (Kiemennetze) können – abhängig von Ort und Jahreszeit –Beifänge von Seevögeln und Meeresäugern auftreten. Für die sehr kleine Schweinswalpopulation östlich der Darßer Schwelle (Gebiete 24-32) könnte der Einfluss dieser Fischerei trotz der in absoluten Zahlen geringen Beifangmenge erheblich sein. [30] [97] [208]

4 Zusätzliche Informationen

Biologische Besonder­heiten

Ostseedorsch kann über 20 Jahre alt werden. Dieser Bestand laicht in den tiefen Bereichen der westlichen Ostsee. In ICES-Gebiet 22 ist Hauptlaichsaison von Februar bis April, in Gebiet 24 hingegen von Juni bis Juli. In Gebiet 24 handelt es sich um eine Mischung von Tieren östlichen und westlichen Ursprunges.
Der kleine aber produktive Dorsch-Bestand der westlichen Ostsee ist von der abrupten Änderung der Umweltbedingungen Mitte der 1990er Jahre („regime shift“) und den daraus und aus zu starker Befischung resultierenden Veränderungen im Räuber-Beute-Gefüge (”Dorsch-Sprott-Schaukel”) weniger betroffen als der östliche Bestand. Trotzdem treten starke Nachwuchsjahrgänge insbesondere nach Salzwasser- Einstromereignissen aus der Nordsee auf, die in den letzten Jahrzehnten immer seltener wurden. Ende 2014 war aber der stärkste Salzwassereinstrom seit 60 Jahren zu verzeichnen, weitere Einströme folgten im Winter 2015/16. Die Entnahme durch den Menschen muss an die variablen und vom Menschen nicht beeinflussbaren Bedingungen angepasst werden. [93] [94] [911]

Zusätzliche Informationen

Bis 2015 war es technisch kaum möglich, die beiden Dorschbestände zu trennen. Es war aber lange bekannt, dass eine große, aber nicht quantifizierbare Menge Ostdorsch westlich Bornholms (Arkonasee, SD24) gefischt wurde. 2015 konnte durch eine Kombination aus genetischen Methoden und Gehörstein-Umrissanalysen eine Zeitserie (ab 1994) der Anteile von Ost- und Westdorsch in der Arkonasee angefertigt werden. Das Gebiet 24 wird nun in der Berechnung beider Bestände als Mischgebiet behandelt.
Dorsch ist für die Ostseefischerei von herausragender Bedeutung, der Wiederaufbau der Bestände ist daher vorrangiges Ziel des Fischereimanagements. Erhebliche wirtschaftliche Probleme hat der starke Rückgang der Erzeugerpreise für Dorsch 2009 und 2010 (um 50-75%) verursacht. Hierfür ist offenbar das große Angebot an Kabeljau auf dem Weltmarkt verantwortlich. Die Anlandepreise haben sich zwischenzeitlich wieder etwas erholt, sind aber noch immer viel geringer als vor 2008. [13] [14] [926]

Zertifizierte Fischereien

Bislang ist keine Dorschfischerei in der westlichen Ostsee nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert.

Soziale Aspekte

Die Dorschfischerei in der westlichen Ostsee wird überwiegend mit kleinsten bis mittelgroßen Fahrzeugen durchgeführt. Diese Fischereibetriebe haben erhebliche Bedeutung für die strukturschwachen Gebiete an den Küsten der Anrainerstaaten. Die Fahrzeuge fahren unter EU-Flaggen, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach EU-Regeln. [13] [185] [911]

Bestandsübersicht Kabeljau/Dorsch (2 Arten)

Marktdaten

mehrere Arten: 2015 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 40.292 t (2014: 27.310 t), Marktanteil: 4% (2014: 2,7%) [13] [14]

  Anlan- dungen (in 1.000 t) Fänge (in 1.000 t) Laicher- biomasse (in 1.000 t) Laicher- biomasse Zustand Fischereiliche Sterblichkeit Anmerkungen (insbesondere Managementplan) Gültigkeit
FAO21 Flemish Cap (3M) - 13,7 ? ?+ (small) ?– (small) 06/2013 - 06/2014
FAO21 Georges Bank (5Z) 4,3 4,5 13,2 – (small) – (small) SSB & Anl. 2011, USA & Kanada 01/2013 - 02/2014
FAO21 Grand Banks S. (3NO) - 0,7 ? ?– (small) ?+ (small) Anl. 2012, Fischerei geschl. 06/2013 - 06/2016
FAO21 Gulf St. Law. N. (3Pn4Rs) 3,6 - ? ?– (small) ? (small) Anlandungen 2010/11 05/2012 - 05/2014
FAO21 Gulf St. Law. S. (4TVn) 0,1 - 39,5 ?– (small) ?+ (small) SSB 2010, Fischerei geschlossen 08/2011 - 05/2014
FAO21 Gulf of Maine (5Y) 6,4 6,8 9,9 – (small) – (small) SSB & Anl. 2011 01/2013 - 02/2014
FAO21 Labrador (2GH) - - ? ?– (small) ? (small) Fischerei geschlossen 08/2011 - 05/2014
FAO21 NAFO 3Ps 6,0 - ? ? (small) ? (small) Anlandungen 2011/12 10/2012 - 01/2014
FAO21 Nothern cod (2J3KL) 3,3 - ? ?– (small) ? (small) 04/2013 - 04/2014
FAO21 Scotian Schelf O. (4VsW) - - 64,0 ? (small) ?+ (small) SSB. 2009, Fischerei geschlossen 08/2011 - 05/2014
FAO21 West Grönl. Inshore NAFO 1 25,3 25,3 ? ? (small) ? (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Färöer Bank (Vb2) - - ? ?– (small) ?+ (small) Anlandungen: 17 t 06/2016 - 06/2017
FAO27 Färöer Plateau (Vb1) 7,4 7,4 22,4 – (small) – (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Grönland Offshore XIV, NAFO1F 15,8 15,8 ? ? (small) ? (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Irische See (VIIa) 0,2 0,4 5,3 – (small) – (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Island (Va) 230,2 - 464,0 + (small) + (small) Managementplan ab 2009 06/2016 - 06/2017
FAO27 Kattegat (IIIaS) 0,1 0,5 ? ? (small) ? (small) nur Beifangquote 06/2016 - 06/2017
FAO27 Kelt. See (VIIe-k) 4,2 4,7 8,0 – (small) – (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Nordost-Arktis (I, II) 864,4 - 1.069,9 + (small) + (small) Managementplan ab 2004 06/2016 - 06/2017
FAO27 Nordsee (IV, VIId, IIIaN) 37,2 49,8 168,6 + (small) – (small) Managementplan ab 2009 11/2016 - 06/2017
FAO27 Norw. Küste (I, II) 39,5 - 16,8 ?– (small) ? (small) nur Norw. Fischerei 06/2016 - 06/2017
FAO27 Rockall (VIb) 0,0 0,0 ? ? (small) ? (small) Anl. 2014 etwa 16 t 06/2015 - 06/2017
FAO27 Westl. Schottland (VIa) 0,4 1,7 3,4 – (small) – (small) 06/2015 - 06/2017
FAO27 westl. Ostsee (22-24) 8,4 12,0 20,7 – (small) – (small) Fang inkl. Freizeitfischerei 10/2016 - 05/2017
FAO27 östl. Ostsee (25-23) 42,4 49,6 ? ? (small) ? (small) 05/2016 - 05/2017
FAO67 Golf v. Alaska 84,8 - 165,6 + (small) + (small) 12/2015 - 12/2016
FAO67 Östl. Beringsee 238,7 - 466,0 + (small) + (small) 12/2015 - 12/2016

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

Symbol Biomasse Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
Häkchen innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert angemessen oder unternutzt
Kreuzchen außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert übernutzt
Fragezeichen Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten

Literaturquellen Dorsch westliche Ostsee

  Autor Jahr Titel Quelle
[13] Statistisches Bundesamt Statistisches Bundesamt, Ref. 522
[14] FIZ e.V. Fisch-Informationszentrum e.V. fischinfo.de
[30] Food and Agriculture Organization (FAO) FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010] fao.org
[92] Europäische Union (EU) 2007 Verordnung (EG) Nr. 1098/2007 des Rates zur Festlegung eines Mehrjahresplans für die Dorschbestände der Ostsee und für die Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 779/97 europa.eu
[93] Möllmann C, Kornilovs G, Fetter M, Köster FW 2005 Climate, zooplankton, and pelagic fish growth in the central Baltic Sea ICES Journal of Marine Science 62: 1270-1280
[94] ICES 2010 Report of the ICES/HELCOM Working Group on Integrated Assessments of the Baltic Sea (WGIAB), 19–23 April 2010, ICES Headquarters, Copenhagen, Denmark. ICES CM 2010/SSGRSP:02. 94 pp. ices.dk
[97] Zydelis R, Bellebaum J, Österblom H, Vetemaa M, Schirmeister B, Stipniece A, Dagys M, van Eerden M, Garthe S 2009 Bycatch in gillnet fisheries – An overlooked threat to waterbird populations Biological Conservation 142:1269–1281
[185] Europäische Kommission Europäische Kommission, Fischerei, Homepage europa.eu
[206] Europäische Union (EG) 2005 Verordnung (EG) Nr. 2187/2005 des Rates vom 21. Dezember 2005 mit technischen Maßnahmen für die Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ostsee, den Belten und dem Öresund, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 88/98 europa.eu
[208] Bellebaum, J 2011 Untersuchung und Bewertung des Beifangs von Seevögeln durch die passive Meeresfischerei in der Ostsee. BfN-Skripten 295 Bundesamt für Naturschutz, ISBN 978-3-89624-030-9, www.bfn.de
[631] Europäische Union (EU) 2013 Verordnung (EU) Nr. 227/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. März 2013 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates zur Erhaltung der Fischereiressourcen durch technische Maßnahmen zum Schutz von jungen Meerestieren und der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 des Rates über die zulässige Anlandung von Hering zu industriellen Zwecken ohne Bestimmung für den unmittelbaren menschlichen Verzehr europa.eu
[737] Feekings J, Lewy P, Madsen N 2013 The effect of regulation changes and influential factors on Atlantic cod discards in the Baltic Sea demersal trawl fishery. Can. J. Fish. Aquat. Sci. 70: 534–542
[750] Europäische Union (EU) 2013 Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über die Gemeinsame Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1954/2003 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 2371/2002 und (EG) Nr. 639/2004 des Rates und des Beschlusses 2004/585/EG des Rates europa.eu
[906] Europäische Union (EU) 2015 VERORDNUNG (EU) 2015/2072 DES RATES vom 17. November 2015 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in der Ostsee für 2016 und zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 1221/2014 und (EU) 2015/104 europa.eu
[911] ICES 2016 Report of the Advisory Committee, 2016. Baltic Sea Ecoregion. 8.3.4 Cod (Gadus morhua) in subdivisions 22–24, western Baltic stock (western Baltic Sea) ices.dk
[926] ICES 2016 Report of the Baltic Fisheries Assessment Working Group (WGBFAS), 12-19 April 2016, ICES HQ, Copenhagen, Denmark. ICES CM 2016/ACOM:11. 593 pp. ices.dk