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Fischbestände
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Nordostatlantischer Dornhai

gültig 10/2016 - 10/2018

Ökoregion:
Barentsmeer (Nordost-Arktis), Färöer-Plateau, Islandschelf, Keltischer und Biskaya-Schelf, Nordsee, Norwegische See
Fanggebiet:
Norwegische See (II), Nordsee (IV, IIIa), Keltische Meere (VI, VII), Island (Va), Färöer (Vb), Biskaya (VIII) FAO 27
Art:
Squalus acanthias

1 Bestandszustand Umriss der Fischart

Wiss. Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Seit 2006 wird die ICES-Begutachtung für den Nordostatlantischen Dornhai alle ein bis zwei Jahre herausgegeben. Sie basiert auf Anlandedaten und Daten aus wissenschaftlichen Forschungsreisen. Aktuelle kommerzielle Anlandedaten stehen allerdings kaum noch zur Verfügung, weil nur noch sehr wenige Fischereien Dornhai anlanden (dürfen). Die Daten aus Forschungsreisen werden daher immer wichtiger. Die Referenzwerte nach dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages sind definiert (MSY-Nutzungsrate: NRmsy und MSY-Btrigger). Die Bestandsberechnung ist aufgrund unvollständiger Daten über die Anlandungen (vor allem in der Vergangenheit) sowie fehlender Informationen über Rückwürfe sehr unsicher. [960] [961]

Wesentliche Punkte

2016/2017: Für EU-Fahrzeuge sind die gesetzlichen Höchstfangmengen (TACs) weiterhin Null (EU- und internationale Gewässer). 82% der – sehr geringen – Anlandungen 2015 kamen aus Norwegen. Die Biomasse nimmt von sehr niedrigem Niveau leicht zu; die Nutzungsrate liegt unter dem Referenzwert nach dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (NRmsy). Der ICES empfiehlt, für 2017 und 2018 weiterhin keine gezielte Fischerei zuzulassen. [960] [961]

Bestands­zustand Übersicht Bestandszustandssymbole

Laicherbiomasse
(Reproduktionskapazität)
Fischereiliche Sterblichkeit
? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

– (large)

außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

+ (large)

angemessen (nach höchstem Dauerertrag)

Als Maß für den Fischereidruck dient hier die Nutzungsrate.

Grafiken zum Bestandszustand

Bestands­entwicklung

Vor Beginn des 20. Jahrhunderts war Dornhai von geringer fischereilicher Bedeutung. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde er als Lieferant von Lebertran und für die menschliche Ernährung immer wertvoller und immer stärker auch gezielt befischt. In den 1960ern wurden über 60.000 t im Jahr angelandet. Seither nahmen die Anlandungen, Nachwuchsproduktion und Biomasse kontinuierlich ab. Der Bestand gilt als zusammengebrochen, die Biomasse hat sich aber in den letzten 10 Jahren auf sehr niedrigem Niveau stabilisiert, und zeigt nun, wie auch die Nachwuchsproduktion, einen leichten Anstieg. Die Nutzungsrate hat stark abgenommen und liegt seit einigen Jahren unter den Referenzwert nach dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (NRmsy). [960] [961]

Ausblick

Trotz Schließung der gerichteten Fischerei wird die Erholung des Bestandes aufgrund der Langlebigkeit der Tiere und ihrer besonderen Fortpflanzungsbiologie sowie des Mangels an reifen Weibchen wahrscheinlich viele Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern. [133] [960] [961]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Das Wanderverhalten von Dornhaien ist wahrscheinlich stark mit der Wassertemperatur korreliert. Die bevorzugte Temperatur liegt zwischen 7 und 15°C und es werden horizontale und vertikale Wanderungen unternommen, um in diesem Temperaturbereich zu bleiben. In den letzten Jahren ist ein vermehrtes Auftreten in norwegischen Gewässern beobachtet worden. Möglicherweise sind gute Nahrungsverfügbarkeit und günstige Umweltbedingungen die Ursache. [175] [960] [961]

2 Fischereimanagement

Wer und Wie

Die Bewirtschaftung von Dornhai im Nordostatlantik erfolgt durch die Küstenstaaten (Europäische Union, Norwegen, Island und die Färöer Inseln) über jeweils eigene Bewirtschaftungsregeln. Für EU-Schiffe gilt eine entsprechende Verordnung in EU- und internationalen Gewässern, die Anlandung von Dornhai ist seit 2011 untersagt. Versehentlich gefangene Exemplare sollen danach vorsichtig und umgehend zurück gesetzt werden. Für norwegische Schiffe ist die gerichtete Fischerei auf Dornhai verboten, tote oder sterbende Dornhaie müssen aber angelandet werden (Beifangquote, Mindestanlandelänge: 70 cm). Auch in Island stammen die aktuellen Anlandungen nur aus Beifängen. Seit 2013 ist in europäischen Gewässern das „Finning“ verboten, bei dem die Haifischflossen abgetrennt und der Hai wieder ins Meer zurückgeworfen wird. Im Februar 2009 wurde der Aktionsplan der Europäischen Gemeinschaft für die Erhaltung und Bewirtschaftung der Haibestände verabschiedet. Die Nordostatlantische Fischereikommission (NEAFC) empfiehlt ihren Vertragspartnern, in internationalen Gewässern ein Verbot der gerichteten Dornhaifischerei, das Zurücksetzen gefangener Tiere und die Weitergabe aller Rückwurf-Daten an den ICES durchzusetzen. [31] [42] [135] [136] [796] [907] [960] [961]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Ab 1999 wurden gesetzliche Höchstfangemengen (TACs) für Dornhai festgelegt, allerdings bis einschließlich 2006 nur für Nordsee (IV) und Norwegische See (IIa). Die Gesamtanlandungen aus allen Gebieten lagen immer weit darüber. Der ICES empfiehlt seit seiner ersten Fangempfehlung im Jahr 2005 die Schließung der gerichteten Fischerei auf diesen Bestand, Minimierung der Beifänge und Ausweitung des TACs auf alle Gebiete, in denen Dornhai gefangen wird. Diesen Empfehlungen wurde jedoch nur schrittweise gefolgt. Erst 2007 wurden Höchstfangmengen für alle Gebiete festgelegt und in Nordsee und Norwegischer See als Beifangquote deklariert. Für 2008 wurden die weiter reduzierten TACs für alle Gebiete als Beifangquoten ausgewiesen. 2009 gab es wieder reguläre Höchstfangmengen, und es wurde der aktuellen ICES-Empfehlung gefolgt, eine Höchstanlandelänge von 100 cm festzulegen, um reife Weibchen zu schützen. Die TACs 2010 wurden auf Null reduziert, allerdings waren noch immer Beifänge von bis zu 10% der Vorjahresquote erlaubt. Seit 2011 folgt die EU der Empfehlung des ICES und hat alle Anlandungen dieser Art untersagt (ohne weitere Beifangerlaubnis). Der ICES empfiehlt, für 2017 und 2018 weiterhin keine gezielte Fischerei zuzulassen. Jegliche Maßnahmen zur Anlandung von Beifängen sollten im Rahmen eines Managementplanes geregelt werden. [907] [960] [961]

Karten

Verbreitungsgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete
Managementgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete

Der ICES betrachtet den Dornhai von der Barentssee bis in die Biscaya als einen gemeinsamen Bestand. Fänge vor der spanischen Küste (ICES Gebiet IX) gehören möglicherweise ebenfalls zum Nordostatlantischen Bestand, werden hier aber vermehrt mit anderen Dornhai-Arten vermischt gefangen. Beziehungen zu den Populationen im Mittelmeer sind unklar. Die Bewirtschaftung erfolgt durch die Küstenstaaten (Europäische Union, Norwegen, Island und die Färöer Inseln). [42] [907] [960] [961]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang Anlandungen 2015: 0,265; davon Kiemennetze 68%, Grundschleppnetze 16%, Langleinen 12%, sonstige 4%; davon 82% von Norwegen
Für die Bestandsberechnung wird seit 2010 von einem jährlichen Gesamtfang von 2,5 kt ausgegangen (Mittelwert 2007-2009).
TACs 2006: 1,05 (nur IIa, IV)  2007: 3,7 (teilweise Beifangquote)  
2008: 2,6 (Beifangquote)  2009: 1,4  2010: 0,142  (10% 
Beifang von 2009er Quote)  2011: 0  2012: 0  2013: 0  
2014: 0  2015:0  2016: 0 (EU und Int. Gewässer) 
[907] [960] [961]

IUU-Fischerei

Es gibt keine Hinweise auf illegale oder unberichtete Fänge von Dornhai im Nordostatlantik. Die Anlandedaten der Vergangenheit sind wahrscheinlich durch erhebliche falsch berichtete Fänge sehr unsicher. [177] [960] [961]

3 Fischerei und ökologische Effekte

Struktur und Fangmethode

Dornhai wurde im Nordostatlantik früher in einer gerichteten Fischerei sowie als Beifang in einer gemischten Schleppnetzfischerei gefangen. Die Fischerei hat sich in den letzten Jahren aber sehr verändert. Die restriktiven Quoten, eine maximale Anlandelänge und Beifangregularien haben dafür gesorgt, dass die gerichtete Fischerei erst stark abgenommen hat und dann eingestellt wurde. Die Anlandungen der letzten drei Jahre sind Beifänge aus der Schleppnetz- und Kiemennetz-Fischerei. Die Anlandungen 2015 wurden vorwiegend von Norwegen (82%) getätigt. Fahrzeuge aus Dänemark, Frankreich, Island, Irland, den Niederlanden, Portugal und Spanien landeten zwischen 1 und 28 t an. Von den 265 t, die 2015 angelandet wurden, stammten 141 t aus der Nordsee und dem Skagerrak/Kattegat (ICES-Gebiete IIIa und IV) und 105 t aus der Barentssee und Norwegischer See (Gebiete I und II). [960] [961]

Beifänge und Rückwürfe

Da es keine gerichtete Fischerei auf Dornhai mehr gibt, ist Dornhai selbst nur Beifang. Seit 2011 müssen alle Fänge soweit möglich unverzüglich und unversehrt ausgesetzt werden, sofern keine Anlandeverpflichtung vorliegt. In Norwegen hingegen müssen alle Beifänge angelandet werden, die nicht unverzüglich lebend wieder ausgesetzt werden können. Dornhaie sind relativ robuste Tiere und es gibt eine vergleichsweise hohe Überlebenschance für Rückwürfe. Die Überlebensrate hängt vom Fanggeschirr, der Größe des Fanges und der Holdauer ab. Bei Fangmengen ≥ 200 kg steigt die Sterblichkeit der Rückwürfe. Es gibt Hinweise, dass mit den restriktiven (2010) bzw. entfallenen (ab 2011) Höchstfangmengen die Rückwurfmengen gestiegen sind und seit 2010 alle Fänge in EU-Gewässern zurückgeworfen werden. Die Rückwurf- und Überlebensraten sind jedoch sehr unsicher und können nicht quantifiziert werden. Der ICES geht für die Bestandsberechnung seit 2010 von einer jährlichen Gesamtfangmenge (inklusive Rückwürfe) von 2.468 t aus (Mittelwert 2007-2009). [120] [301] [960] [961]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Da Dornhai nicht direkt befischt wird, und es auch keine Beifangquote mehr gibt, können im Moment keine Einflüsse einer Dornhai-Fischerei auf die Umwelt festgestellt werden. [960] [961]

4 Zusätzliche Informationen

Biologische Besonder­heiten

Dornhaie sind langlebige, langsam wachsende Tiere, die spät geschlechtsreif werden, lange Tragezeiten von etwa 2 Jahren und nur wenige Nachkommen haben. Das macht sie besonders anfällig für Überfischung.
Die Neigung zur Schwarmbildung (getrennt nach Größe und bei reifen Tieren nach Geschlecht) führt zu einer zusätzlichen Gefährdung. Ansammlungen großer Fische, wie z.B. reifer Weibchen, sind besonders leicht zu fangen. [133] [179] [229] [960] [961]

Zusätzliche Informationen

Hauptfangnationen von Dornhai waren traditionell Frankreich, Irland, Norwegen und das Vereinigte Königreich. Hauptfanggebiete waren immer die Nordsee, die Keltischen Meere und teilweise die Norwegische See.
Nachdem der Bestand im Nordostatlantik zusammengebrochen ist, wurden zunächst im Nordwestatlantik und später in Neuseeland steigende Fänge verzeichnet. [14] [960] [961]

Zertifizierte Fischereien

Es ist keine Dornhaifischerei im Nordostatlantik nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert.

Soziale Aspekte

Dornhai wird (nur als Beifang) mit mittleren und großen Fahrzeugen verschiedener Anrainerstaaten gefangen. Die Fahrzeuge fahren unter den Flaggen der Anrainerstaaten, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach deren Regeln. [13] [14]

Bestandsübersicht Dornhai (2 Arten)

Marktdaten

2015 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 318 t (2014: 167 t), Marktanteil: 0,03% (2014: 0,02%) [13] [14]

  Anlan- dungen (in 1.000 t) Fänge (in 1.000 t) Laicher- biomasse (in 1.000 t) Laicher- biomasse Zustand Fischereiliche Sterblichkeit Anmerkungen (insbesondere Managementplan) Gültigkeit
Golf v. Alaska (NOP: Kanada, NOP: Alaska) 2,0 - ? ? (small) ? (small) nach Vorsorgeansatz 05/2012 - 12/2012
Kalifornienstrom (NOP: USA) - 1,2 ? ?+ (small) ? (small) nach Vorsorgeansatz 05/2012 - 12/2012
Neuf.-Labr. (NWA: Kanada) 0,1 - ? ? (small) ? (small) 04/2016 - 04/2017
Neuseeland 6,3 - ? ? (small) ? (small) 06/2015 - 06/2016
Nordostatlantik 0,3 - 296,1 – (small) + (small) keine gezielte Fischerei 10/2016 - 10/2018
Strait of Georgia (NOP: Kanada) 0,3 - ? ? (small) ? (small) nach Vorsorgeansatz 05/2012 - 12/2012
US-Schelf (NWA: USA) 10,7 16,5 139,0 + (small) + (small) Mgmt.plan seit 2000/2003 10/2015 - 09/2016

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

Symbol Biomasse Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
Häkchen innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert angemessen oder unternutzt
Kreuzchen außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert übernutzt
Fragezeichen Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten

Literaturquellen Nordostatlantischer Dornhai

  Autor Jahr Titel Quelle
[13] Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepage ble.de
[14] Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ) Fisch-Informationszentrum e.V. Homepage fischinfo.de
[31] Ministry of Industries and Innovation, Iceland Informationsseite des isländischen Ministeriums für Industrie und Innovation (Ministry of Industries and Innovation) fish.is
[42] Ministry of Fisheries and Agriculture, Island Isländisches Ministerium für Fischerei und Landwirtschaft (alte Seite, nicht mehr aktualisiert, wird neu erstellt) Isl. Ministerium
[120] Mandelman JW, Farrington MA 2007 The estimated short-term discard mortality of a trawled elasmobranch, the spiny dogfish (Squalus acanthias) Fisheries Research 83 238–245
[133] OSPAR Commission 2010 Background document for spurdog or spiny dogfish Squalus acanthias ospar.org
[135] Europäische Union 2003 Verordnung (EG) Nr. 1185/2003 des Rates vom 26. Juni 2003 über das Abtrennen von Haifischflossen an Bord von Schiffen europa.eu
[136] Kommission der europäischen Gemeinschaften 2009 Mitteilung der Kommission an das europäische Parlament und den Rat über einen Aktionsplan der Europäischen Gemeinschaft für die Erhaltung und Bewirtschaftung der Haibestände. Brüssel, den 5.2.2009 KOM(2009)40 endgültig europa.eu
[175] Compagno LJV 1984 FAO Species Catalogue. Vol. 4. Sharks of the world. An annotated and illustrated catalogue of shark species known to date. Part 1 Hexanchiformes to Lamniformes. FAO Fish. Synop. 125 (4/1):1-249
[177] Lack M, Sant G 2008 Illegal, unreported and unregulated shark catch: A review of current knowledge and action Department of the Environment, Water, Heritage and the Arts and TRAFFIC, Canberra
[179] Anonymus 2009 CITES Proposal: Inclusion of Squalus acanthias Linnaeus, 1758 in Appendix II in accordance with Article II 2(a) and (b). Fifteenth meeting of the Conference of the Parties, Doha (Qatar), 13-25 March 2010 CITES.org
[229] Froese, R. and D. Pauly. Editors. 2011 FishBase. World Wide Web electronic publication.
www.fishbase.org, version (06/2011).
fishbase
[301] Directorate of fisheries, Norwegen Regulations relating to seawater fisheries fiskeridir.no
[796] North East Atlantic Fisheries Commission (NEAFC) North East Atlantic Fisheries Commission
Managing Fisheries in the North East Atlantic. Current Management Measures
neafc.org
[907] Europäische Union (EU) 2016 VERORDNUNG (EU) 2016/72 DES RATES vom 22. Januar 2016 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2016 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern und zur Änderung der Verordnung (EU) 2015/104 europa.eu
[960] ICES 2016 Report of the Advisory Committee, 2016. Book 9. North East Atlantic Ecoregion, 9.3.17 Spurdog (Squalus acanthias) in the Northeast Atlantic ices.dk
[961] ICES 2016 Report of the Working Group on Elasmobranch Fishes (WGEF), 15–24 June 2016, Lisbon, Portugal. ICES CM/ACOM:20. 26 pp. ices.dk