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Fischbestände
Online

Alaska-Seelachs im Ochotskischen Meer

gültig 12/2016 - 12/2017

Ökoregion:
Ochotskisches Meer
Fanggebiet:
Ochotskisches Meer FAO 61
Art:
Gadus chalcogrammus (Theragra chalcogramma)

1 Bestandszustand Umriss der Fischart

Wiss. Begutachtung

Russisches Forschungszentrum für Pazifik-Fischfang, (TINRO-Center), http://www.tinro-center.ru/eng (auf Russisch) [aktuelle Dokumente nicht immer verfügbar, Informationen teilweise aus Sekundärliteratur]

Methode, Frequenz

Regelmäßige Bestandsberechnung mit Vorhersage unter Verwendung von Fangdaten und hydroakustischen Bestandserfassungen, sowie Daten aus mehreren weiteren unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen. In der Bewirtschaftungsregel sind Ziel- und Limit-Referenzpunkte für fischereiliche Sterblichkeit (Ftgt, Flim) und Laicherbiomasse (Btgt, Blim) definiert. Btgt dient hilfsweise als Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY-Proxy). Ftgt entspricht einem möglichen Referenzwert zur Erlangung des MSY (Fmsy). Die Referenzwerte werden in den jährlichen Begutachtungen neu berechnet. Fangempfehlungen werden auf Basis der Bewirtschaftungsregel („harvest control rule“) gegeben. Die hier verwendeten Informationen stammen zum Teil aus Sekundärliteratur, da Originaldokumente nicht oder erst spät veröffentlicht werden. Zur fischereilichen Sterblichkeit liegen derzeit keine aktuellen Informationen vor. [283] [337] [341] [343] [687] [689]

Wesentliche Punkte

2016/2017: Die Laicherbiomasse des Bestandes liegt über dem Management-Referenzwert und über dem Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY-Proxy). Aktuelle Daten zur fischereilichen Sterblichkeit (F) liegen nicht vor. [283] [687] [689]

Bestands­zustand Übersicht Bestandszustandssymbole

Laicherbiomasse
(Reproduktionskapazität)
Fischereiliche Sterblichkeit
? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

? (small)

unbekannt (nach Vorsorgeansatz)

+ (small)

innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan)

? (small)

unbekannt (nach Managementplan)

+ (large)

innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

? (large)

unbekannt (nach höchstem Dauerertrag)

Die Klassifizierung der Laicherbiomasse und ihre graphische Darstellung beruhen auf Daten aus dem aktuellen MSC-Kontrollbericht von 2016. Btgt dient hilfsweise als Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY-Proxy). Eine Einordnung der fischereilichen Sterblichkeit ist derzeit nicht möglich, da keine aktuellen Daten veröffentlicht sind; die Grafik gibt den letzten verfügbaren Kenntnisstand von 2010 wider.

Grafiken zum Bestandszustand

Bestands­entwicklung

Die Bestandsstruktur von Alaska-Seelachs im Ochotskischen Meer ist nicht vollständig geklärt. Im nördlichen Ochotskischen Meer handelt es sich wahrscheinlich um einen Bestandskomplex mit verschiedenen Haupt-Laichgebieten. Die Russische Fischerei auf diesen Bestand begann in den frühen 1960er Jahren. Die Anlandungen stiegen fast kontinuierlich an, bis 1975 das erste historische Maximum erreicht wurde (russische und japanische Fänge). Nach einer Abnahme durch strengere Quotenregulierung und Ausweitung der ausschließlichen Wirtschaftszone folgte 1985-1997 eine zweite Phase hoher Anlandungen und die Ausweitung der Fischerei in nördliche Bereiche des Ochotskischen Meeres. Nach erneuter Abnahme wurde 2004 ein Minimum erreicht, es folgte ein Anstieg bis 2010. Seitdem nehmen die Anlandungen wieder ab. Die Laicherbiomasse lag bis 1981 unter dem Ziel-Referenzwert, wuchs in den 1980er Jahren stark an, sank aber 1998 erneut unter den Ziel-Referenzwert. Es folgte ein stetiger Anstieg, bis 2006 der Zielwert wieder erreicht wurde. Einige Jahre schwankte die Laicherbiomasse um den Zielwert, steigt aber seit 2013 weiter an. Aktuelle Daten zur fischereilichen Sterblichkeit (F) liegen nicht vor. Bis 2010 lag sie im Rahmen von MSY. Die Fischerei außerhalb der russischen ausschließlichen Wirtschaftszone im sogenannten „Peanut Hole“ begann gegen Ende der 1980er Jahre. Diese nicht regulierte Fischerei erzielte in den Jahren 1991-94 Höchstanlandungen von 698.000 t. Seit 1995 konnten diese Anlandungen eingeschränkt werden. [284] [338] [339] [343] [351] [687]

Ausblick

Die Laicherbiomasse wächst seit einigen Jahren und wird wahrscheinlich auch in naher Zukunft noch etwas zunehmen. Die erlaubten Fangmengen können daher zumindest stabil bleiben oder ebenfalls leicht steigen. [284] [persönliche Mitteilung, A. Buglak, Russland, Jan. 2017]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Die Fangmöglichkeiten für Alaska-Seelachs hängen generell vom periodischen Auftreten starker Jahrgänge ab, das wiederum den schwankenden Umweltbedingungen unterliegt. Starker Einstrom von Pazifik-Wasser bildet in Kombination mit milden Eisbedingungen gute Bedingungen für eine starke Nachwuchsproduktion. Eine kalte Periode nach 1998 hat die Produktivität von Alaska-Seelachs im Ochotskischen Meer reduziert. Wärmeres Wasser hingegen führte zu einem sehr starken 2004er Jahrgang. Wahrscheinlich gibt es in warmen Jahren u.a. eine bessere Verfügbarkeit von Nahrung, junge Fische haben eine höhere Anfangs-Wachstumsrate und damit eine erhöhte Überlebensrate. [338] [339]

2 Fischereimanagement

Wer und Wie

Das Fischereimanagement in Russland erfolgt durch die Bundesbehörde für Fischerei (Rosrybolovstvo, FFA). Die Fangempfehlungen basieren auf einer Bewirtschaftungsregel (Harvest control rule). Die FFA legt die Höchstfangmengen (TACs) fest, nachdem die wissenschaftlichen Empfehlungen von verschiedenen Gremien überprüft und ggf. modifiziert wurden. Für das Ochotskische Meer werden vier getrennte TACs für die Gebiete Nord-Ochotsk, Ost-Sachalin, West-Kamtschatka und Kamtschatka-Kurilen festgelegt. Ein geringer Teil der jeweiligen TACs wird der kleinen Küstenfischerei zugeordnet. Die Bewirtschaftung erfolgt außerdem über saisonale Gebietsschließungen sowie technische Regularien (z.B. minimale Anlandelänge). 2006 wurde die „Pollock Catchers Association” (PCA) als ein Zusammenschluss der größten russischen Fischerei-Unternehmen gegründet. Neben Marketing, Forschung und Zusammenarbeit mit den Behörden stellt die PCA auch englischsprachige Dokumente (Übersetzungen und eigene) mit wissenschaftlichen Informationen zur Verfügung. [283] [284] [344] [351] [687]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Seit 2001 stimmen wissenschaftliche Empfehlung, erlaubte Höchstfangmengen (TACs) und die gemeldeten Fänge weitestgehend überein. Siehe dazu aber auch unter „IUU-Fischerei“. Mitte der 1990er Jahre wurde die Fangmenge in den Gebieten West-Kamtschatka und Kamtschatka-Kurilen über den wissenschaftlichen Empfehlungen festgesetzt. Die Anlandungen lagen hier meist im Rahmen der TACs. In dem Gebiet Nord-Ochotsk wichen TACs und wissenschaftliche Empfehlung bis 2000 voneinander ab, zusätzlich kam es 1984-88 zu erheblichen Überschreitungen der TACs, als die Fischerei in neue Gebiete ausgeweitet wurde. Die Höchstfangmenge für die drei Managementgebiete lag 2014 2% über der wissenschaftlichen Empfehlung, 2015 und 2016 stimmen Empfehlung und TAC überein. Die Gesamt-Anlandungen liegen in den letzten Jahren im Rahmen der TACs. In einzelnen Untergebieten kommt es aber in einigen Jahren zu zum Teil eheblichen Überschreitungen. [284] [341] [343] [687]

Karten

Verbreitungsgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete
Managementgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete

Die Wissenschaft geht derzeit davon aus, dass es sich bei Alaska-Seelachs im nördlichen Ochotskischen Meer um einen Bestandskomplex mit verschiedenen Haupt-Laichgebieten handelt. Die Bestandsstruktur ist allerdings nicht vollständig geklärt. Das Gebiet Ost-Sachalin ist in die Bestandsberechnung nicht einbezogen. Die Unterteilung des Ochotskischen Meeres in einzelne Managementgebiete basiert auf der Lage der Laichgebiete. Das Management erfolgt in vier Untergebieten: Nord-Ochotsk (NO), West-Kamtschatka (WK), Kamtschatka-Kurilen (KK) und Ost-Sachalin (OS). Das Zentrum des Ochotskischen Meeres gehört zu den internationalen Gewässern („Peanut Hole“). [284] [337] [687]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang 2014: 815,3 (ohne Ost-Sachalin); hauptsächlich pelagische Schleppnetze, außerdem Snurrewaden (Danish seine) und Langleinen
TACs (Summe Untergebiete/ohne Ost-Sachalin) 2010: 1079/1010  2011: 1002/920  2012: 959/862 
2013: 920/840  2014: 885/821  2015: 1007/904 
2016: 1074/967  2017: 1071/967  [283] [284]
[344] [351] [687] [persönliche Mitteilung, A. Buglak, 
Russland, Jan. 2017]

IUU-Fischerei

Illegale Fischerei war lange Zeit ein Problem im Ochotskischen Meer, große Mengen illegal gefangener Fisch und Rogen wurden in fremden Häfen (z.B. in Südkorea) angelandet. Schätzungen der Anlandungen durch die illegale Fischerei basieren u. a. auf der Menge von exportiertem Rogen im Verhältnis zur tatsächlich erlaubten Höchstfangmenge (TAC). Für 2005 wurde von einer Überfischung des TACs im Ochotskischen Meer von 33% ausgegangen. Um eine bessere Kontrolle zu ermöglichen, müssen seit Januar 2009 alle Fischereiprodukte aus der russischen ausschließlichen Wirtschaftszone innerhalb des russischen Zollgebietes angelandet werden. 2010 hat Russland ein FAO-Abkommen unterzeichnet, mit dem Ziel, den Handel mit illegal gefangenem Fisch zu unterbinden. Verschiedene bilaterale Abkommen mit fast allen pazifischen Anreinerstaaten (z.B. China, Japan, Nordkorea, Südkorea und den USA) dienen dem gleichen Zweck. Diese Maßnahmen haben die illegalen Fischereiaktivitäten wahrscheinlich erheblich gesenkt, wenn auch nicht komplett unterbunden. [284] [340] [342] [687]

3 Fischerei und ökologische Effekte

Struktur und Fangmethode

Die Fischerei findet hauptsächlich im Winter und Frühling von Januar bis Anfang April statt (A-Saison). In dieser Vor- und Hauptlaichzeit bildet Alaska-Seelachs dichte Ansammlungen von Fischen. Zum Einsatz kommen überwiegend große und mittelgroße Fahrzeuge, die mit pelagischen Schleppnetzen küstenfern fischen. Die B-Saison beginnt im Oktober bzw. November. Darüber hinaus gibt es eine kleine Küstenfischerei, die mit Snurrewaden (Danish seine) durchgeführt wird, aber durch die Eisbedeckung saisonal sehr eingeschränkt ist. [337] [342] [687]

Beifänge und Rückwürfe

Die Fischerei mit pelagischen Schleppnetzen kann fast ohne unerwünschte Beifänge durchgeführt werden. Der Anteil von Alaska Seelachs im Fang liegt im Ochotskischen Meer im Schnitt bei 98 bis 99%. Für das Beifang-Management sind diverse Maßnahmen im Einsatz. Alle Beifänge müssen protokolliert und gemeldet werden. Wenn der Beifang anderer durch Höchstfangmengen regulierter Arten über 2% liegt, muss das Fanggebiet verlassen werden. Einige Gebiete in Küsten- und Inselnähe sind für die Schleppnetzfischerei geschlossen. Die Menge an untermaßigem Beifang der Zielart ist reguliert. Es gibt Hinweise auf Rückwürfe von zu kleinen Alaska-Seelachsen, die aber in den letzten Jahren reduziert werden konnten. [283] [284] [342] [343] [345] [687]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Die Fischerei auf Alaska-Seelachs wird hauptsächlich mit pelagischen Schleppnetzen durchgeführt, die wenig bis gar keine Grundberührung und somit keinen mechanischen Einfluss auf die Bodenlebewesen haben. Der Einsatz von Grundschleppnetzen ist in der russischen Alaska-Seelachs-Fischerei verboten. Inspektoren an Bord sind befugt, bei Anzeichen für Grundberührung (z.B. typische Bodenbewohner in den Fängen) Strafen zu verhängen. Es wird außerdem explizit darauf hingewiesen, dass es durch den Einsatz von pelagischen Schleppnetzen im Ochotskischen Meer so gut wie nie zum Verlust des Fanggerätes kommt. Ein Anfang 2015 durchgeführtes Beobachter-Programm berichtet von Interaktionen mit Seevögeln (vor allem Kollisionen mit laufenden Leinen). Bedrohte Arten (z.B. Kurzschwanzalbatross) waren hier nicht betroffen. Da nur ein kurzer Zeitraum beprobt wurde, können die Befunde nicht generalisiert werden, weitere Untersuchungen und Entwicklungen zur Vermeidung von Interaktionen mit Seevögeln werden empfohlen. Alaska-Seelachs ist Hauptnahrungsquelle für Stellersche Seelöwen (westliche Unterart). Die Fischerei kann daher einen negativen Einfluss auf den Bestand dieser nach IUCN Kriterien stark gefährdeten (EN) Art (Zugriff 17. Jan. 2017) haben. Der Seelöwenbestand nimmt aber im nördlichen Teil des Ochotskischen Meeres zu, außerhalb des Ochotskischen Meeres ist teilweise jedoch keine Erholung zu beobachten (Ost-Kamtschatka und Commander Island). [284] [343] [345] [384] [687] [696]

4 Zusätzliche Informationen

Biologische Besonder­heiten

Alaska-Seelachs (englisch Alaska pollock oder walleye pollock) gehört zu den dorschartigen Fischen (Gadiformes), ist also entgegen seinem deutschen Namen kein Lachsverwandter. Neuere genetische Studien zu den Verwandtschaftsverhältnissen verschiedener Dorschartiger ergaben, dass Alaska-Seelachs evolutionsbiologisch in eine Reihe mit den verschiedenen Kabeljau-Arten in Atlantik und Pazifik gehört. Aus diesem Grund erfolgte eine neue taxonomische Einordnung. Der lateinische Name ändert sich daher zukünftig von Theragra chalcogramma in Gadus chalcogrammus. Der Handelsname bleibt dagegen voraussichtlich unverändert. [551] [697]

Zusätzliche Informationen

Um den Konsumenten vor radioaktiv belasteten Lebensmitteln zu schützen, insbesondere nach dem Reaktor-Unglück im japanischen Fukushima, führt die EU regelmäßige Importkontrollen durch; Eigenkontrollen der deutschen Industrie ergänzen diese Untersuchungen. Die Kontrollen aus dem gesamten Pazifik zeigen, dass bislang keine radioaktiv belasteten Fischereierzeugnisse in die EU eingeführt werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert (siehe Literaturquellen für entsprechende Links). [346] [347] [348]

Zertifizierte Fischereien

Die Fischerei der Russian Pollock Catchers Association (PCA) auf Alaska-Seelachs im Ochotskischen Meer ist seit September 2013 nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) zertifiziert. Die Mitglieder der PCA halten derzeit ~70% der erlaubten Alaska-Seelachs-Fangmenge im Ochotskischen Meer. [4] [283] [351] [687] Siehe
http://fisheries.msc.org/en/fisheries/russia-sea-of-okhotsk-pollock/@@view

Soziale Aspekte

Im Ochotskischen Meer ist Alaska-Seelachs die wertvollste Fischart. Die Alaska-Seelachs-Fischerei ist die größte Fischerei Russlands. Der Fisch wird aus Russland weltweit exportiert, Asien (pazifischer Raum), Nord-Amerika und Europa sind die größten Abnehmer. Die Fischerei wird hauptsächlich von russischen Fahrzeugen durchgeführt. Die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung richten sich nach den Landesregeln. [339] [342] [687]

Bestandsübersicht Alaska-Seelachs

Marktdaten

2016 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 188.374 t (2015: 186.325 t), Marktanteil: 18,3% (2015: 19,0%) [13] [14]

  Anlan- dungen (in 1.000 t) Fänge (in 1.000 t) Laicher- biomasse (in 1.000 t) Laicher- biomasse Zustand Fischereiliche Sterblichkeit Anmerkungen (insbesondere Managementplan) Gültigkeit
Golf von Alaska 167,6 - 363,8 + (small) + (small) Anl. 2015 12/2016 - 12/2017
Ochotskisches Meer 815,3 - 6.540,0 + (small) ? (small) Anlandungen 2014 12/2016 - 12/2017
Westliche Beringsee 65,5 - 958,0 ? (small) ? (small) nach Vorsorgeansatz; vorl. Anl. 2011 12/2011 - 06/2012
Östliche Beringsee 1.321,6 - 4.600,0 + (small) + (small) Anl. 2015 12/2016 - 12/2017

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

Symbol Biomasse Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
Häkchen innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert angemessen oder unternutzt
Kreuzchen außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert übernutzt
Fragezeichen Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten

Literaturquellen Alaska-Seelachs im Ochotskischen Meer

  Autor Jahr Titel Quelle
[4] Marine Stewardship Council (MSC) Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischerei msc.org
[13] Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepage ble.de
[14] Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ) Fisch-Informationszentrum e.V. Homepage fischinfo.de
[283] Payne A, Hønneland G, Japp D 2016 MSC SUSTAINABLE FISHERIES CERTIFICATION, On-Site Surveillance Visit - Report for Russian Sea of Okhotsk Midwater Trawl Walleye Pollock Fishery msc.org
[284] Russian Pollock Catchers Association (PCA) Homepage der Russian pollock fisheries. Informationen auf Englisch, diverse Links zu Dokumenten auf Englisch, teilweise nur auf Russisch russianpollock.com
[337] TINRO 2010 Assessment methods of Alaska pollock stock in the Sea of Okhotsk and West-Bering Sea. Annual stock surveys and substantiation of TAC. Translated by Pollock Catchers Association
[338] Radchenko VI, Dulepova EP, Figurkin AL, Katugin ON, Ohshima K, Nishioka J, McKinnell SM, Tsoy AT 2010 Status and trends of the Sea of Okhotsk region, 2003-2008, pp. 268-299, In S.M. McKinnell and M.J. Dagg [Eds.] Marine Ecosystems of the North Pacific Ocean, 2003-2008. PICES Special Publication 4, 393 p. pices.int
[339] Kotenev BN, Bulatov OA 2009 Dynamics of the walleye pollock biomass in the Sea of Okhotsk, Scientific Report No. 36, 291-295 pices.int
[340] FAO FAO. © 2007-2011. Database on Port State Measures - Web site. Database on Port State Measures. FI Institutional Websites. Text by Skonhoft, A. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 23 November 2007. [Cited 6 December 2011]. fao.org
[341] Russian Pollock Catchers Association (PCA) 2010 Information Submission for MSC Assessment of the Sea of Okhotsk and the West-Bering Sea. Principle 3 – Management Institutions PCA Information eingereicht 8. Juni 2010
[342] WWF 2008 Illegal fishing in arctic waters. Catch of today - Gone tomorrow?, International Arctic Programme, Oslo, Norway, 52 pages wwf.ru
[343] Russian Pollock Catchers Association (PCA) 2010 Information Submission for MSC Certification Assessment of Sea of Okhotsk – Principle 1 – Conservation of Target Stocks. PCA Information eingereicht 8. Juni 2010
[344] Federal Agency for Fishery Official website of the government of Russian Federation. Federal Agency for Fishery. Zugriff am 22. Nov. 2013 government.ru
[345] Russian Pollock Catchers Association (PCA) 2010 Information Submission for MSC Certification Assessment of Sea of Okhotsk – Principle 2 Maintenance of Ecosystem Integrity PCA Information eingereicht 8. Juni 2010
[346] Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels e.V. 2011 Pressemitteilung: Fischereierzeugnisse aus dem Pazifik sind sicher! Hamburg, 12.7.2011 fischverband.de
[347] European Comission Homepage: European comission, Nuclear energy
Accident at the Fukushima NPP, Japan
europa.eu
[348] Thünen-Institut Homepage: Leitstelle zur Überwachung der Umweltradioaktivität in Fisch ti.bund
[351] Russian Pollock Catchers Association (PCA) Homepage der Organisation Russian Pollock Catchers Association pollock.ru
[384] IUCN IUCN Red List of Threatened Species. Version 2011.2. Downloaded on 09 February 2012 iucnredlist.org
[551] Eschmeyer WN (ed.) Catalog of Fishes. California Academy of Sciences (http://research.calacademy.org/research/ichthyology/catalog/fishcatmain.asp) Electronic version accessed 07 Nov. 2012. calacademy.org
[687] O’Boyle R, Japp D, Payne A, Devitt S (Intertek Moody Marine) 2013 Russian Sea of Okhotsk Mid-water Trawl Walleye Pollock (Theragra chalcogramma) Fishery, Public Certification Report msc.org
[689] KamchatNIRO 2013 Fangempfehlungen für 2014, auf Russisch, Zugriff am 28. Nov. 2013 (http://www.fishkamchatka.ru/doc/prognoz_odu_2014.zip) fishkamchatka.ru
[696] Burkanov VN 2009 Russian Steller sea lion research update National Marine Fisheries Service, Seattle, Washington, AFSC Quarterly Report, January–March:6–11.
[697] Page LM, Espinosa-Pérez H, Findley LD, Gilbert CR, Lea RN, Mandrak NE, Mayden RL, Nelson JS 2013 Common and scientific names of fishes from the United States, Canada, and Mexico. 7th Edition American Fisheries Society, Special Publication 34, 243pp