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Fischbestände
Online

Dorsch westliche Ostsee

gültig 05/2017 - 05/2018

Ökoregion:
Ostsee
Fanggebiet:
westliche Ostsee (22-24) FAO 27
Art:
Gadus morhua

1 Bestandszustand Umriss der Fischart

Wiss. Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Jährliche analytische Bestandsberechnung (seit 2015 bestands- und nicht mehr gebietsbezogen) mit Vorhersage unter Verwendung von Fangdaten aus der kommerziellen und der Freizeitfischerei (unvollständig) und zwei unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen. Die Referenzwerte nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy, Btrigger) sowie nach Vorsorgeansatz (Blim, Bpa, Flim, Fpa) sind definiert. Die Bestandsberechnung ist eher unsicher, Ursachen sind vor allem die zunehmende Einwanderung von östlichem Dorsch in ICES-Gebiet 24 und unvollständige Fangdaten aus der Freizeitfischerei. Rückwürfe gehen in die Bestandsberechnung ein. [974] [975]

Wesentliche Punkte

2017: Der Dorsch der westlichen Ostsee liegt nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen Dauerertrages weiterhin im roten Bereich, die Biomasse hat aber wenigstens nicht weiter abgenommen. Nach dem extrem schwachen 2015er Jahrgang ist der 2016er Jahrgang offenbar erheblich stärker und hat das Potential, den Bestand bis 2019 zu erholen. 2016 ist ein neuer EU-Managementplan für Dorsch und alle pelagischen Bestände der Ostsee in Kraft getreten, der nun die Grundlage der Bewirtschaftung bildet. [974] [975]

Bestands­zustand Übersicht Bestandszustandssymbole

Laicherbiomasse
(Reproduktionskapazität)
Fischereiliche Sterblichkeit
– (small)

unzureichende Reproduktionskapazität (nach Vorsorgeansatz)

o (small)

erhöhtes Risiko (nach Vorsorgeansatz)

– (small)

unter dem Grenzwert (nach Managementplan)

– (small)

außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan)

– (large)

außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

– (large)

übernutzt (nach höchstem Dauerertrag)

Grafiken zum Bestandszustand

Bestands­entwicklung

Wie die meisten marinen Fischbestände in der Ostsee ist auch der Dorsch in der westlichen Ostsee stark von den Umweltbedingungen abhängig. Der ICES hat 2015 erstmals für den westlichen Dorsch eine bestandsspezifische Berechnung vorgelegt. Durch diese Änderung erscheint der Bestand nun deutlich kleiner als zuvor; die Laicherbiomasse liegt seit 2008 unter dem Limit-Referenzwert (Blim), Anfang 2017 bei ungefähr 50% von Blim. Die fischereiliche Sterblichkeit war in den letzten 20 Jahren ununterbrochen viel zu hoch (meist über 1), sie liegt weit über dem Referenzwert nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy), konnte in den letzten drei Jahren aber etwas reduziert werden. Die Nachwuchsproduktion ist sehr variabel und seit 1999 gering. Der 2015er Jahrgang ist der schwächste der Zeitreihe, der 2016er hingegen wahrscheinlich erheblich stärker. [974] [975]

Ausblick

Die fischereiliche Sterblichkeit ist viel zu hoch, die Laicherbiomasse zu niedrig. Die weitere Entwicklung der Fangmöglichkeiten hängt von der Nachwuchsproduktion und den Umweltbedingungen ab. Bestätigt sich die Stärke des 2016er Jahrgangs, kann sich der Bestand bis Anfang 2019 erholen und die Fangmengen können dann deutlich steigen. [974] [975]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Anders als in den meisten anderen Meeresgebieten sind die marinen Fischbestände im Brackwassermeer Ostsee stark von den Umweltbedingungen abhängig. Insbesondere für die erfolgreiche Nachwuchsproduktion (Reproduktion) benötigen die Dorsche salz- und sauerstoffreiches Wasser, das aus der Nordsee in die westliche Ostsee einströmen muss. Sauerstoffarmut in Bodennähe, z.B. durch natürliche oder durch den Menschen erzeugte Nährstoffeinträge in die Ostsee verursacht, ist für die Dorschreproduktion besonders nachteilig. Sie beeinflusst auch die Verbreitung des Bestandes. Die starken Einstromereignisse seit Dezember 2014 haben die hydrografischen Bedingungen verbessert, ohne sich aber unmittelbar positiv auf diesen Bestand auszuwirken. [93] [94] [974] [975]

2 Fischereimanagement

Wer und Wie

Das Management der kommerziellen Fischerei erfolgt durch die Europäische Union. Ein neuer EU-Managementplan für Dorsch und alle pelagischen Bestände der Ostsee ist 2016 in Kraft getreten. Er ist Basis für die Fangempfehlung. Weitere Managementinstrumente sind Verordnungen zu Maschenweiten und Selektionseinrichtungen der Netze (z.B. Bacoma), sowie die Einrichtung einer Laichschonzeit, die 2016 verlängert und nach vorn verlegt wurde (15. Feb. bis 31. März) und 2017 noch einmal verlängert wurde (01. Februar-31. März). Seit Januar 2015 gilt in der Ostsee ein generelles Rückwurfverbot für Dorsche sowie eine Referenzmindestgröße für die Bestandserhaltung von 35 cm (siehe auch unter Beifänge und Rückwürfe). Die Freizeitfischerei, überwiegend durch Angler durchgeführt, entnimmt erhebliche Fangmengen an westlichem Dorsch. 2017 wurde sie durch maximale Tagesfangmengen pro Angler und Schonzeiten erstmalig reguliert und leistet so einen Beitrag zur Bestandserholung. [92] [750] [974] [975] [976] [977] [978]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

2005-2009 wurde die legale Höchstfangmenge (TAC) teilweise erheblich oberhalb der wissenschaftlichen Empfehlung festgesetzt. 2010 bis 2014 stimmten Fangempfehlung und festgesetzte TACs überein (im Rahmen des Dorsch-Managementplans, der jedoch eine zu hohe Zielsterblichkeit beinhaltete), 2015 wurde der TAC jedoch nicht annähernd so stark reduziert wie auf Basis von MSY empfohlen. Die wissenschaftliche Fangempfehlung bezieht sich seit 2016 nur auf Westdorsch, der TAC 2016 und 2017 berücksichtigt jedoch auch die Fänge von Ostdorsch in Gebiet 24. Die Zahlen weichen daher voneinander ab. Der TAC für 2017 wurde geringfügig höher festgesetzt, als sich aus den Fangempfehlungen für den Bestand ableiten ließe. Außerdem wurde 2017 erstmalig auch die Freizeitfischerei beschränkt. Seit 2004 (Aufteilung der Managementgebiete beider Dorschbestände) wurde die erlaubte Fangmenge nur 2008 ausgefischt. [974] [975]

Karten

Verbreitungsgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete
Managementgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete

Verbreitungs- und Managementgebiet für Westdorsch decken sich, allerdings vermischen sich in der Arkonasee (östlicher Teil von ICES-Gebiet 24) West- und Ostdorsch und werden daher auch gemeinsam gefangen. [974] [975]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang 2016 (nur Westdorschbestand): 8,7 (6,2 kommerzielle Anlandungen – Schleppnetze 61%, Kiemennetze 39%, 0,2 Rückwürfe, 2,3 Freizeitfischerei – nur teilweise erfasst)
Kommerzielle Anlandungen in Gebieten 22-24 (West- und Ostdorsch): 10,6
TACs (schließen Ostdorschfänge in 24 ein) 2007: 26,7  2008: 19,2  2009: 16,3  2010: 17,7 
2011: 18,8  2012: 21,3  2013: 20,0  2014: 17,0 
2015: 15,9  2016: 12,7  2017: 5,6  [974] [975] [976]

IUU-Fischerei

In der westlichen Ostsee werden nicht- und falschberichtete Fänge nicht mehr als wesentliches Problem angesehen. 2006-2008 gab es Hinweise, dass Fänge im Kattegat illegal als aus der westlichen Ostsee gefischt berichtet wurden, was den Bestand produktiver erscheinen lassen könnte. Dieses Schlupfloch wurde ab 2009 geschlossen. [974] [975]

3 Fischerei und ökologische Effekte

Struktur und Fangmethode

Alle Ostsee-Anrainerstaaten unterhalten gerichtete Fischereien. Der Dorsch der westlichen Ostsee wird überwiegend in einer gemischten Grundfisch-Fischerei gemeinsam mit verschiedenen Plattfischen gefangen. Er wird hauptsächlich mit Grundschleppnetzen für die menschliche Ernährung gefischt, außerdem werden z.B. Stellnetze verwendet. Treibnetze und Baumkurren dürfen in der Ostsee nicht eingesetzt werden. Wegen der wenigen Zielarten ist die Fischerei in der Ostsee eher einfach strukturiert. [206] [974] [975]

Beifänge und Rückwürfe

Seit dem 1. Januar 2015 ist der Rückwurf von Dorsch in der Ostsee generell verboten. Ausgenommen sind Dorsche aus Fischfallen und Reusen. Sie dürfen aufgrund hoher Überlebensraten zurückgesetzt werden. Auch durch Fraß beschädigter Fisch ist vom Anlandegebot ausgenommen. Tiere unter der Referenzmindestgröße für die Bestandserhaltung von 35 cm müssen angelandet und auf die Fangquoten angerechnet werden, dürfen aber nicht für den menschlichen Konsum verwendet werden. Bezogen auf den Gesamtfang aus diesem Bestand betrug der kommerzielle Rückwurf 2016 etwa 1,8%. In den Rückwurfzahlen sind jedoch die gemeldeten Anlandungen unter der Referenzmindestgröße enthalten. Die Rückwurfmenge unterscheidet sich mit unter 1% in den Gebieten 22 und 23 von 6,2% in Gebiet 24, wo mehr kleinere Tiere vorkommen. Die Menge der Plattfisch-Rückwürfe ist nicht vollständig bekannt. [737] [750] [974] [975] [978] [979]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. In ICES-Gebiet 23 (Öresund) ist der Einsatz von Schleppnetzen aufgrund des hohen Schiffverkehrs fast gänzlich verboten. In Stellnetzfischereien (Kiemennetze) können – abhängig von Ort und Jahreszeit –Beifänge von Seevögeln und Meeresäugern auftreten. Für die sehr kleine Schweinswalpopulation östlich der Darßer Schwelle (Gebiete 24-32) könnte der Einfluss dieser Fischerei trotz der in absoluten Zahlen geringen Beifangmenge erheblich sein. [30] [97] [208]

4 Zusätzliche Informationen

Biologische Besonder­heiten

Ostseedorsch kann über 20 Jahre alt werden. Dieser Bestand laicht in den tiefen Bereichen der westlichen Ostsee. In ICES-Gebiet 22 ist Hauptlaichsaison von Februar bis April, in Gebiet 24 hingegen von Juni bis Juli. In Gebiet 24 handelt es sich um eine Mischung von Tieren östlichen und westlichen Ursprunges.
Der kleine aber produktive Dorsch-Bestand der westlichen Ostsee ist von der abrupten Änderung der Umweltbedingungen Mitte der 1990er Jahre („regime shift“) und den daraus und aus zu starker Befischung resultierenden Veränderungen im Räuber-Beute-Gefüge (”Dorsch-Sprott-Schaukel”) weniger betroffen als der östliche Bestand. Trotzdem treten starke Nachwuchsjahrgänge insbesondere nach Salzwasser- Einstromereignissen aus der Nordsee auf, von denen man annimmt, dass sie in den letzten Jahrzehnten immer seltener wurden. Ende 2014 war jedoch der stärkste Salzwassereinstrom seit 60 Jahren zu verzeichnen, weitere Einströme wurden in den folgenden Wintern detektiert. Die Entnahme durch den Menschen muss an die variablen und vom Menschen nicht beeinflussbaren Bedingungen angepasst werden. [93] [94] [974] [975]

Zusätzliche Informationen

Bis 2015 war es technisch kaum möglich, die beiden Dorschbestände zu trennen. Es war aber lange bekannt, dass eine große, aber nicht quantifizierbare Menge Ostdorsch westlich Bornholms (Arkonasee, SD24) gefischt wurde. 2015 konnte durch eine Kombination aus genetischen Methoden und Gehörstein-Umrissanalysen eine Zeitserie (ab 1994) der Anteile von Ost- und Westdorsch in der Arkonasee angefertigt werden. Das Gebiet 24 wird nun in der Berechnung beider Bestände als Mischgebiet behandelt.
Dorsch ist für die Ostseefischerei von herausragender Bedeutung, der Wiederaufbau der Bestände ist daher vorrangiges Ziel des Fischereimanagements. Erhebliche wirtschaftliche Probleme hat der starke Rückgang der Erzeugerpreise für Dorsch 2009 und 2010 (um 50-75%) verursacht. Hierfür ist offenbar das große Angebot an Kabeljau auf dem Weltmarkt verantwortlich. Die Anlandepreise haben sich zwischenzeitlich wieder etwas erholt, sind aber noch immer viel geringer als vor 2008. [13] [14]

Zertifizierte Fischereien

Bislang ist keine Dorschfischerei in der westlichen Ostsee nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert.

Soziale Aspekte

Die Dorschfischerei in der westlichen Ostsee wird überwiegend mit kleinsten bis mittelgroßen Fahrzeugen durchgeführt. Diese Fischereibetriebe haben erhebliche Bedeutung für die strukturschwachen Gebiete an den Küsten der Anrainerstaaten. Die Fahrzeuge fahren unter EU-Flaggen, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach EU-Regeln. [13] [185] [974] [975]

Bestandsübersicht Kabeljau/Dorsch (2 Arten)

Marktdaten

mehrere Arten, 2016 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 46.668 t (2015: 31.325 t), Marktanteil: 4,5% (2015: 3,2%) [13] [14]

  Anlan- dungen (in 1.000 t) Fänge (in 1.000 t) Laicher- biomasse (in 1.000 t) Laicher- biomasse Zustand Fischereiliche Sterblichkeit Anmerkungen (insbesondere Managementplan) Gültigkeit
FAO21 Flemish Cap (3M) - 13,7 ? ?+ (small) ?– (small) 06/2013 - 06/2014
FAO21 Georges Bank (5Z) 4,3 4,5 13,2 – (small) – (small) SSB & Anl. 2011, USA & Kanada 01/2013 - 02/2014
FAO21 Grand Banks S. (3NO) - 0,7 ? ?– (small) ?+ (small) Anl. 2012, Fischerei geschl. 06/2013 - 06/2016
FAO21 Gulf St. Law. N. (3Pn4Rs) 3,6 - ? ?– (small) ? (small) Anlandungen 2010/11 05/2012 - 05/2014
FAO21 Gulf St. Law. S. (4TVn) 0,1 - 39,5 ?– (small) ?+ (small) SSB 2010, Fischerei geschlossen 08/2011 - 05/2014
FAO21 Gulf of Maine (5Y) 6,4 6,8 9,9 – (small) – (small) SSB & Anl. 2011 01/2013 - 02/2014
FAO21 Labrador (2GH) - - ? ?– (small) ? (small) Fischerei geschlossen 08/2011 - 05/2014
FAO21 NAFO 3Ps 6,0 - ? ? (small) ? (small) Anlandungen 2011/12 10/2012 - 01/2014
FAO21 Nothern cod (2J3KL) 3,3 - ? ?– (small) ? (small) 04/2013 - 04/2014
FAO21 Scotian Schelf O. (4VsW) - - 64,0 ? (small) ?+ (small) SSB. 2009, Fischerei geschlossen 08/2011 - 05/2014
FAO21 West Grönl. Inshore NAFO 1 25,3 25,3 ? ? (small) ? (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Färöer Bank (Vb2) - - ? ?– (small) ?+ (small) Anlandungen: 17 t 06/2016 - 06/2017
FAO27 Färöer Plateau (Vb1) 7,4 7,4 22,4 – (small) – (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Grönland Offshore XIV, NAFO1F 15,8 15,8 ? ? (small) ? (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Irische See (VIIa) 0,2 0,4 5,3 – (small) – (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Island (Va) 230,2 - 464,0 + (small) + (small) Managementplan ab 2009 06/2016 - 06/2017
FAO27 Kattegat (IIIaS) 0,1 0,5 ? ? (small) ? (small) nur Beifangquote 06/2016 - 06/2017
FAO27 Kelt. See (VIIe-k) 4,2 4,7 8,0 – (small) – (small) 06/2016 - 06/2017
FAO27 Nordost-Arktis (I, II) 864,4 - 1.069,9 + (small) + (small) Managementplan ab 2004 06/2016 - 06/2017
FAO27 Nordsee (IV, VIId, IIIaN) 37,2 49,8 168,6 + (small) – (small) Managementplan ab 2009 11/2016 - 06/2017
FAO27 Norw. Küste (I, II) 39,5 - 16,8 ?– (small) ? (small) nur Norw. Fischerei 06/2016 - 06/2017
FAO27 Rockall (VIb) 0,0 0,0 ? ? (small) ? (small) Anl. 2014 etwa 16 t 06/2015 - 06/2017
FAO27 Westl. Schottland (VIa) 0,4 1,7 3,4 – (small) – (small) 06/2015 - 06/2017
FAO27 westl. Ostsee (22-24) 6,2 8,7 12,9 – (small) – (small) Fang inkl. Freizeit, Anldg. nur kommerziell 05/2017 - 05/2018
FAO27 östl. Ostsee (25-23) 33,7 37,7 ? ?+ (small) ?– (small) 05/2017 - 05/2018
FAO67 Golf v. Alaska 77,8 - 98,5 + (small) + (small) 12/2016 - 12/2017
FAO67 Östl. Beringsee 232,8 - 327,0 + (small) + (small) 12/2016 - 12/2017

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

Symbol Biomasse Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
Häkchen innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert angemessen oder unternutzt
Kreuzchen außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert übernutzt
Fragezeichen Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten

Literaturquellen Dorsch westliche Ostsee

  Autor Jahr Titel Quelle
[13] Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepage ble.de
[14] Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ) Fisch-Informationszentrum e.V. Homepage fischinfo.de
[30] Food and Agriculture Organization (FAO) FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010] fao.org
[92] Europäische Union (EU) 2007 Verordnung (EG) Nr. 1098/2007 des Rates zur Festlegung eines Mehrjahresplans für die Dorschbestände der Ostsee und für die Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 779/97 europa.eu
[93] Möllmann C, Kornilovs G, Fetter M, Köster FW 2005 Climate, zooplankton, and pelagic fish growth in the central Baltic Sea ICES Journal of Marine Science 62: 1270-1280
[94] ICES 2010 Report of the ICES/HELCOM Working Group on Integrated Assessments of the Baltic Sea (WGIAB), 19–23 April 2010, ICES Headquarters, Copenhagen, Denmark. ICES CM 2010/SSGRSP:02. 94 pp. ices.dk
[97] Zydelis R, Bellebaum J, Österblom H, Vetemaa M, Schirmeister B, Stipniece A, Dagys M, van Eerden M, Garthe S 2009 Bycatch in gillnet fisheries – An overlooked threat to waterbird populations Biological Conservation 142:1269–1281
[185] Europäische Kommission Europäische Kommission, Fischerei, Homepage europa.eu
[206] Europäische Union (EG) 2005 Verordnung (EG) Nr. 2187/2005 des Rates vom 21. Dezember 2005 mit technischen Maßnahmen für die Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ostsee, den Belten und dem Öresund, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 88/98 europa.eu
[208] Bellebaum, J 2011 Untersuchung und Bewertung des Beifangs von Seevögeln durch die passive Meeresfischerei in der Ostsee. BfN-Skripten 295 Bundesamt für Naturschutz, ISBN 978-3-89624-030-9, www.bfn.de
[737] Feekings J, Lewy P, Madsen N 2013 The effect of regulation changes and influential factors on Atlantic cod discards in the Baltic Sea demersal trawl fishery. Can. J. Fish. Aquat. Sci. 70: 534–542
[750] Europäische Union (EU) 2013 Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über die Gemeinsame Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1954/2003 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 2371/2002 und (EG) Nr. 639/2004 des Rates und des Beschlusses 2004/585/EG des Rates europa.eu
[974] ICES 2017 ICES Advice on fishing opportunities, catch, and effort, Baltic Sea Ecoregion, Cod (Gadus morhua) in subdivisions 22–24, western Baltic stock (western Baltic Sea) ices.dk
[975] ICES 2017 Report of the Baltic Fisheries Assessment Working Group (WGBFAS), 19-26 April 2017, Copenhagen, Denmark. ICES CM 2017/ACOM:11. 787 pp. ices.dk
[976] Europäische Union (EU) 2016 VERORDNUNGEN VERORDNUNG (EU) 2016/1903 DES RATES vom 28. Oktober 2016 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in der Ostsee für 2017 und zur Änderung der Verordnung (EU) 2016/72 europa.eu
[977] Europäische Union (EU) 2016 VERORDNUNG (EU) 2016/1139 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 6. Juli 2016 zur Festlegung eines Mehrjahresplans für die Bestände von Dorsch, Hering und Sprotte in der Ostsee und für die Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2187/2005 des Rates und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1098/2007 des Rates europa.eu
[978] Europäische Union (EU) 2016 DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 1396/2014 DER KOMMISSION vom 20. Oktober 2014 zur Erstellung eines Rückwurfplans für die Ostsee europa.eu
[979] Europäische Union (EU) 2015 VERORDNUNGEN VERORDNUNG (EU) 2015/812 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 20. Mai 2015 zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 850/98, (EG) Nr. 2187/2005, (EG) Nr. 1967/2006, (EG) Nr. 1098/2007, (EG) Nr. 254/2002, (EG) Nr. 2347/2002 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates und der Verordnungen (EU) Nr. 1379/2013 und (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Anlandeverpflichtung und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 des Rates europa.eu