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Fischbestände
Online

Scholle in Kattegat, Belten und Sund (21-23)

gültig 05/2017 - 05/2018

Ökoregion:
Ostsee
Fanggebiet:
Ostsee (22-32), Kattegat/Skagerrak (3.a) FAO 27
Art:
Pleuronectes platessa

1 Bestandszustand Umriss der Fischart

Wiss. Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Analytische Bestandsberechnung mit Vorhersage unter Verwendung vollständiger Fangdaten und vier unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen. Referenzpunkte nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy, Btrig) und des Vorsorgeansatzes (Fpa, Flim, Bpa, Blim) sind definiert. Für diesen Bestand ist nur eine relativ kurze Zeitserie verfügbar, die Unsicherheiten der Berechnung sind daher sehr groß. [975] [1013]

Wesentliche Punkte

2017: Der Bestand bleibt im grünen Bereich. Laicherbiomasse und Fischereidruck sind weitgehend konstant geblieben, die Nachwuchsproduktion ist aber nicht mehr ganz so stark wie zuvor. [975] [1013]

Bestands­zustand Übersicht Bestandszustandssymbole

Laicherbiomasse
(Reproduktionskapazität)
Fischereiliche Sterblichkeit
+ (small)

volle Reproduktionskapazität (nach Vorsorgeansatz)

+ (small)

nachhaltig bewirtschaftet (nach Vorsorgeansatz)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

? (small)

Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

+ (large)

innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

+ (large)

angemessen (nach höchstem Dauerertrag)

Grafiken zum Bestandszustand

Bestands­entwicklung

2015 wurde die erste analytische Bestandsberechnung für diesen relativ neu definierten Bestand durchgeführt. Sie ist aufgrund der kurzen Zeitreihe sehr unsicher (schattierter Bereich in der Grafik gibt den Vertrauensbereich an). Die Laicherbiomasse ist seit 2009 deutlich gestiegen und liegt seit 2012 über dem Referenzwert nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY-Btrig). Die fischereiliche Sterblichkeit (F) ist 2000 bis 2015 gesunken und nun stabil. Seit 2013 liegt sie unter Fmsy. Die Nachwuchsproduktion ist in den letzten 4 Jahren stabil, aber nicht mehr ganz so stark wie zuvor. [975] [1013]

Ausblick

Der Bestand wird nach dem anspruchsvollen MSY-Konzept bewirtschaftet. Da die Nachwuchsproduktion derzeit aber nachlässt und der Bestand dadurch nicht weiter wächst, müssen die Fangmengen zumindest kurzfristig reduziert werden. [975] [1013]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Das Wachstum von Schollen ist in diesem Gebiet unter anderem wegen der großen lokalen Unterschiede in den hydrographischen Bedingungen sehr variabel. [975] [1013]

2 Fischereimanagement

Wer und Wie

Die Bewirtschaftung dieses Bestandes erfolgt zurzeit über Fangmengenbegrenzungen (TACs), die aber für zwei verschiedene Gebiete festgesetzt werden: eine für die gesamte Ostsee (EU-Gewässer der ICES-Gebiete 22-32) und eine für das Kattegat (ICES-Gebiet 21). Ein neuer EU-Managementplan für Dorsch und alle pelagischen Bestände der Ostsee, der Beifänge von Schollen berücksichtigt, ist 2016 in Kraft getreten. Es gibt verschiedene Regularien zum Schutz des Dorsch-Bestandes im Kattegat (vor allem Aufwandsbeschränkungen), in deren Folge die gemischte Fischerei mit Grundschleppnetzen (Maschenweite größer 100mm) in diesem Gebiet stark eingeschränkt ist. Seit Januar 2017 gilt ein generelles Rückwurfverbot für Scholle in der Ostsee. Das Management erfolgt außerdem durch technische EU-Verordnungen (z.B. Maschenweiten und Mindestreferenzgrößen für die Bestandserhaltung) und die jeweiligen Landesregeln (z.B. saisonale Gebietsschließungen). [206] [975] [976] [977] [978] [981] [1013]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Nach der Unterteilung der Schollen in der Ostsee in zwei Bestände seit 2013 beziehen sich Fangempfehlung und festgelegte Höchstfangmengen (TACs) auf unterschiedliche Gebiete. Die Anlande- bzw. Fangempfehlung für diesen Bestand bezieht sich auf Scholle in den Gebieten 21-23, die Höchstfangmenge für die Gebiete 22-32 deckt aber auch das Verbreitungsgebiet der Ostsee-Scholle (Gebiete 24-32) ab. Der TAC für das Kattegat (Gebiet 21) war 2013 und 2014 bereits so hoch wie die Anlandeempfehlung für das viel größere Gesamt-Gebiet 21-23, wurde aber in beiden Jahren nicht annähernd ausgefischt. Die Gesamtanlandungen aus diesem Bestand lagen 2013 leicht über, 2014 hingegen unter der wissenschaftlichen Empfehlung. Die Empfehlungen für 2015, 2016 und 2017 beziehen sich nun auf die Fänge. Die TACs im Kattegat lagen bzw. liegen 2015, 2016 und 2017 weit unter der Empfehlung und der Gesamtfang aus dem Bestand lag 2016 weit unter der Fangempfehlung. Der ICES übersetzt seit 2016 die bestandsbezogene Fangempfehlung in TACs für die Managementgebiete, auf der Basis der historischen Verteilung der Fänge auf die beiden Managementgebiete. [975] [1013]

Karten

Verbreitungsgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete
Managementgebiet
Karten des Verbreitungs- und der Managementgebiete

Der Bestand ist in den ICES-Gebieten 21-23, also in zwei verschiedenen Managementgebieten (Kattegat und Ostsee) verbreitet. Es wird eine Höchstfangmenge (TAC) für das Gebiet 21 (Kattegat) festgelegt, ein weiterer TAC umfasst die gesamte restliche Ostsee (EU-Gewässer der ICES-Gebiete 22-32). Verbreitungs- und Managementgebiet stimmen nicht überein. [976] [981] [975] [1013]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang 2016: 4,5, Anlandungen: 3,0; davon 72% mit aktiven Fanggeräten (Grundschleppnetze), 28% mit passiven Fanggeräten (z.B. Stellnetze); Rückwürfe 1,5
(Kattegat (21)/22-32) 2010: 2,3/3,0  2011: 2,0/3,0  2012: 2,0/2,9  2013: 1,8/3,4  
2014: 2,2/3,4  2015: 2,6/3,4  2016: 2,3/4,0  2017: 2.3/7,9  
[975] [976] [981] [1013]

IUU-Fischerei

Es gibt keine Hinweise auf illegale oder unberichtete Fänge von Scholle aus diesem Bestand. [975] [1013]

3 Fischerei und ökologische Effekte

Struktur und Fangmethode

Dieser Schollen-Bestand wird ganzjährig gefischt, hauptsächlich aber vom Winter bis ins Frühjahr. Scholle wird in der gemischten Fischerei mit Dorsch sowie als Beifang in der Fischerei auf Kaisergranat und Seezunge in Gebiet 21 gefangen, ist aber auch Zielart einer gerichteten Fischerei. Hauptfangnation ist Dänemark (das auch die höchste Quote erhält, diese in den vergangenen Jahren aber nur selten ausgefischt hat), gefolgt von Deutschland (für das die Quote limitierend ist) und Schweden. Die deutsche Flotte hat 2016 680 t Scholle aus dem ICES-Gebiet 22 angelandet. [975] [976] [981] [1013]

Beifänge und Rückwürfe

Scholle ist selbst zum Teil Beifang. Die Menge der Rückwürfe ist sehr hoch, vor allem wegen der bisweilen stark limitierenden Quoten. 2014 betrug der bekannte Rückwurf von Schollen aus diesem Bestand etwa 50% des Gesamtfanges (bezogen aufs Gewicht), konnte 2015 auf 28% reduziert werden, stieg aber 2016 wieder auf 33%. Die Rückwürfe entstehen vor allem in Gebiet 22 in Zusammenhang mit der Dorschfischerei im ersten Quartal und im Kattegat bei der Kaisergranat-Seezungen-Fischerei im dritten Quartal. Seit dem 1. Januar 2017 ist der Rückwurf von Scholle in der Ostsee generell verboten, durch Fraß beschädigter Fisch ist vom Anlandegebot aber ausgenommen. Es ist noch nicht absehbar, wie sich die Rückwurfzahlen nach der Ausweitung des Anlandegebotes in der Ostsee auf Scholle verändern. Wahrscheinlich werden sich zumindest 2017 und 2018 die reduzierten Fangmöglichkeiten für Dorsch limitierend auf die Schollenfischerei auswirken. Wie viele Fische den Rückwurf überleben, ist nicht klar, die Überlebensraten hängen stark von den Randbedingungen (Temperatur, Schleppzeit, Fangzusammensetzung usw.) ab. [750] [975] [978] [1013]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. In ICES-Gebiet 23 (Sund) ist der Einsatz von Schleppnetzen aufgrund des hohen Schiffverkehrs fast gänzlich verboten. Potentiell problematisch können Beifänge von Seevögeln und Meeressäugern in Stellnetzen sein. Der Einsatz von Baumkurren ist im Kattegat und der Ostsee verboten. [30] [97] [208] [975] [1013]

4 Zusätzliche Informationen

Biologische Besonder­heiten

Da die definierten Bestandsgrenzen für Schollen in der Ostsee nicht mehr angemessen erschienen, wurden diese 2012 neu definiert. 2015 wurde die bisher vorläufige Definition für diesen Schollen-Bestand bestätigt. Zwischen den einzelnen Gebieten gibt es eine umfangreiche Verbindung durch Laichwanderungen, Larvendrift und die anschließende Heimkehr von Jungtieren. Das Ausmaß der Vermischung mit den angrenzenden Beständen ist nicht bekannt. [831] [975] [1013]

Zusätzliche Informationen

Es ist mindestens bis 2019 nicht zu erwarten, dass die Schollenquoten die Dorschfischerei beschränken werden. Vielmehr ist zu erwarten, dass die Verfügbarkeit der Dorschquoten in der westlichen Ostsee die Ausschöpfung der Schollenquoten behindern wird. Scholle wird daher nach Einführung des Anlandegebotes zunächst keine fanglimitierende Art („choke species“) sein.
Der ICES verwendet seit 2016 arabische Zahlen für alle Gebietsbeschreibungen. Zuvor hatte das Kattegat (Gebiet 21) analog zu den übrigen ICES-Gebieten auch die Bezeichnung IIIa Süd. Das Skagerrak (Gebiet 20) wurde entsprechend auch als IIIa Nord bezeichnet. [184] [975] [1013]

Zertifizierte Fischereien

Bislang ist keine Fischerei auf Scholle in Kattegat, Belten und Sund nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert. Eine Fischerei befindet sich im Bewertungsverfahren nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC). [4] Siehe
http://fisheries.msc.org/en/fisheries/dfpo-kattegat-and-baltic-plaice/@@view

Soziale Aspekte

Die Fahrzeuge fahren unter den Flaggen der Anrainerstaaten, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach deren Regeln. [12] [13]

Bestandsübersicht Scholle

Marktdaten

mehrere Arten 2016 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 10.268 t (2015: 8.6650 t), Marktanteil: 1,0 % (mehrere Arten) (2015: 0,9%) [13] [14]

  Anlan- dungen (in 1.000 t) Fänge (in 1.000 t) Laicher- biomasse (in 1.000 t) Laicher- biomasse Zustand Fischereiliche Sterblichkeit Anmerkungen (insbesondere Managementplan) Gültigkeit
Kattegat, Belte, Sund (21-23) 3,0 4,5 13,5 + (small) + (small) 05/2017 - 05/2018
Nordsee & Skagerrak (4, 20) 92,0 136,0 936,8 + (small) + (small) Managementplan ab 2008, ohne Skagerrak 06/2017 - 06/2018
Ostsee (24-32) 0,5 1,6 ? ?+ (small) ? (small) 05/2017 - 05/2018
Westlicher Kanal (7.e) 2,0 2,6 ? + (small) + (small) gemeinsamer TAC für 7.d/e, SSB nur relativ 06/2017 - 06/2018
Östlicher Kanal (7.d) 3,6 6,7 59,7 + (small) + (small) gemeinsamer TAC für 7.d/e 06/2017 - 06/2018

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

Symbol Biomasse Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
Häkchen innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert angemessen oder unternutzt
Kreuzchen außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert übernutzt
Fragezeichen Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten

Literaturquellen Scholle in Kattegat, Belten und Sund (21-23)

  Autor Jahr Titel Quelle
[4] Marine Stewardship Council (MSC) Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischerei msc.org
[12] Europäische Gemeinschaften 2009 Die Gemeinsame Fischereipolitik. Ein Leitfaden für Benutzer ec.europa.eu
[13] Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepage ble.de
[14] Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ) Fisch-Informationszentrum e.V. Homepage fischinfo.de
[30] Food and Agriculture Organization (FAO) FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010] fao.org
[97] Zydelis R, Bellebaum J, Österblom H, Vetemaa M, Schirmeister B, Stipniece A, Dagys M, van Eerden M, Garthe S 2009 Bycatch in gillnet fisheries – An overlooked threat to waterbird populations Biological Conservation 142:1269–1281
[184] ICES ICES-Homepage ices.dk
[206] Europäische Union (EG) 2005 Verordnung (EG) Nr. 2187/2005 des Rates vom 21. Dezember 2005 mit technischen Maßnahmen für die Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ostsee, den Belten und dem Öresund, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 88/98 europa.eu
[208] Bellebaum, J 2011 Untersuchung und Bewertung des Beifangs von Seevögeln durch die passive Meeresfischerei in der Ostsee. BfN-Skripten 295 Bundesamt für Naturschutz, ISBN 978-3-89624-030-9, www.bfn.de
[750] Europäische Union (EU) 2013 Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über die Gemeinsame Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1954/2003 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 2371/2002 und (EG) Nr. 639/2004 des Rates und des Beschlusses 2004/585/EG des Rates europa.eu
[831] ICES 2015 Report of the Benchmark Workshop on Plaice (WKPLE), 23-27 February 2015, ICES Headquarters, Copenhagen, Denmark. ICES CM 2015ACOM:33. 200 pp. ices.dk
[975] ICES 2017 Report of the Baltic Fisheries Assessment Working Group (WGBFAS), 19-26 April 2017, Copenhagen, Denmark. ICES CM 2017/ACOM:11. 787 pp. ices.dk
[976] Europäische Union (EU) 2016 VERORDNUNGEN VERORDNUNG (EU) 2016/1903 DES RATES vom 28. Oktober 2016 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in der Ostsee für 2017 und zur Änderung der Verordnung (EU) 2016/72 europa.eu
[977] Europäische Union (EU) 2016 VERORDNUNG (EU) 2016/1139 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 6. Juli 2016 zur Festlegung eines Mehrjahresplans für die Bestände von Dorsch, Hering und Sprotte in der Ostsee und für die Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2187/2005 des Rates und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1098/2007 des Rates europa.eu
[978] Europäische Union (EU) 2016 DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 1396/2014 DER KOMMISSION vom 20. Oktober 2014 zur Erstellung eines Rückwurfplans für die Ostsee europa.eu
[981] Europäische Union (EU) 2017 VERORDNUNG (EU) 2017/127 DES RATES vom 20. Januar 2017 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2017 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern europa.eu
[1013] ICES 2017 ICES Advice on fishing opportunities, catch, and effort, Baltic Sea and Greater North Sea Ecoregions, Plaice (Pleuronectes platessa) in subdivisions 21–23 (Kattegat, Belt Seas, and the Sound) ices.dk